Köln: Polizei entschuldigt sich bei einarmigem Radfahrer - DER SPIEGEL
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Knöllchen-Posse Kölner Polizei entschuldigt sich bei einarmigem Radfahrer

Bogdan Ionescu musste 25 Euro zahlen - für eine angeblich fehlende Handbremse an seinem Fahrrad. Jetzt bekommt der einarmige Kölner das Geld zurück, weil die Polizei einen Fehler eingesteht.
Handbremse am Fahrrad (Archiv): Vollkommen verkehrssicher
Handbremse am Fahrrad (Archiv): Vollkommen verkehrssicher

Handbremse am Fahrrad (Archiv): Vollkommen verkehrssicher

Foto: imago
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Köln - Die Kölner Knöllchen-Posse findet offenbar ein glückliches Ende: Ein einarmiger Fahrradfahrer hatte in der nordrhein-westfälischen Stadt eine Verwarnung von der Polizei bekommen, weil sein Fahrrad nur eine Handbremse am Lenker hat.

Nachdem der "Kölner Stadt-Anzeiger"  groß über den Fall berichtete, entschuldigte sich die Polizei nun. Man werde Bogdan Ionescu das Verwarngeld von 25 Euro erstatten, bestätigte ein Polizeisprecher. Es handle sich um einen "Fehler unserer Behörde".

Ionescu sagte der Zeitung: "Dass das jetzt alles so endet, finde ich unglaublich gut." Ein Polizist hatte den Mitarbeiter der Städtischen Bühnen im März angehalten und darauf hingewiesen, dass bei ihm die Handbremse am rechten Lenker fehle. Dass der Mann ohne rechten Arm die Bremse für das Hinterrad extra auf die linke Seite umgebaut hatte, fiel für den Beamten nicht ins Gewicht.

Nun stellte die Kölner Polizei klar: Ionescus Rad ist vollkommen verkehrssicher.

wit/dpa