Kolumbien: Schlammlawine tötet Goldsucher - DER SPIEGEL
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Kolumbien Schlammlawine tötet Goldsucher

Ein Erdrutsch in einer kolumbianischen Goldmine hat mindestens 28 Menschen in den Tod gerissen. 40 Menschen werden vermisst - für sie besteht kaum noch Hoffnung.
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La Amapola - Die Schlammlawine hatte sich nach tagelangen Regenfällen von dem Hügel gelöst und die Mine überrollt. Wegen des schlammigen Untergrunds gestalteten sich die Bergungsarbeiten schwierig und könnten sich noch über Tage hinziehen, teilte der Katastrophenschutz mit. Nach Angaben des Bezirksgouverneurs wurde die Mine illegal betrieben. Die Arbeiter hätten mit minimalen Sicherheitsvorkehrungen gearbeitet.

Das Rote Kreuz teilte mit, unter den Toten sei auch ein Elfjähriger, der wie viele andere Angehörige armer Familien in der Tagebau-Mine an einer Anhöhe im Bezirk Caldas im Innern des Landes beschäftigt war. Unter den Vermissten seien drei weitere Kinder und zwei Frauen, sagte der Katastrophenschutz-Beauftragte. Es werde nicht damit gerechnet, weitere Überlebende zu finden. 32 Arbeiter seien mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden.