Kolumbien: Über zwanzig Tote bei Einsturz einer Goldmine - DER SPIEGEL
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Kolumbien Über zwanzig Tote bei Einsturz einer Goldmine

Eine Goldgrube wurde zur Todesfalle: Anwohner einer Mine nahe Suarez hatten illegal nach Gold gegraben. Dann kam der Regen und brachte die Mine zum Einsturz.
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Bogotá - Mindestens 21 Menschen sind in der Goldmine im Südwesten von Kolumbien ums Leben gekommen, 24 wurden verletzt. Nach etwa zehn vermissten Goldgräbern wird noch gesucht. "Es sind noch eine Menge Leute zu retten, und wir wissen nicht, in welchem Zustand sie sich befinden", sagte ein Polizeisprecher.

Etwa 50 Menschen waren in der illegal betriebenen Mine nahe der Stadt Suarez, rund 350 Kilometer südwestlich von Bogotá, verschüttet worden. Bewohner aus der Gegend hatten begonnen, in der Mine zu graben, nachdem es Berichte über Goldfunde tief unter der Erde gegeben hatte. Die Grabungen erfolgten eigenmächtig und ohne Sicherheitsmaßnahmen.

Es gibt viele solcher illegalen Minen in Kolumbien, insbesondere in Gegenden, wo Gold oder Smaragde gefunden wurden. Illegale Minen werden in Kolumbien ohne jede staatliche Überwachung und unter Missachtung der üblichen Sicherheitsstandards von der lokalen Bevölkerung betrieben. Das Unglück wurde vermutlich durch heftige Regenfälle ausgelöst, die das Erdreich aufgeweicht haben.

esp/AP/AFP/dpa