Kongo Hundert Tote nach Schiffsbrand
Bei einem Brand auf einer Fähre im Kongo sind einem lokalen Radiosender zufolge rund hundert Menschen ums Leben gekommen. Das Schiff soll leicht entzündliche Ladung an Bord gehabt haben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Kinshasa/Nairobi - Die Fähre war auf der kongolesischen Seite des Tanganjikasees unterwegs und hatte mehrere Tonnen Fracht geladen, darunter auch Fässer mit Öl und Benzin. Wie der Uno-Sender Radio Okapi heute berichtet, sei zunächst der Motor der Fähre in Brand geraten. Das Unglück haben 18 Passagiere überlebt.
Das Binnengewässer ist der sechstgrößte See der Erde. Anrainer sind Burundi, Tansania, Sambia und die Demokratische Republik Kongo. Mangels asphaltierter Straßen sind die Gewässer in Zentralafrika die wichtigsten Verkehrswege. Es kommt immer wieder zu Unfällen mit vielen Toten, weil die meisten Fähren stark überladen werden.
str/dpa