Kongo: Mindestens 13 Diamantensucher ums Leben gekommen - DER SPIEGEL
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Kongo Mindestens 13 Diamantensucher ums Leben gekommen

Schwere Regenfälle wurden Diamantensuchern im Kongo zum Verhängnis. Mindestens 13 von ihnen wurden bei einem Grubeneinsturz getötet. Bislang konnten die Rettungskräfte nur drei Überlebende befreien.
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Hamburg - Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen. Es werde fieberhaft nach weiteren Verschütteten gesucht. Weitere 30 Menschen werden noch vermisst, teilten die Behörden mit. Mit weiteren Überlebenden sei aber kaum noch zu rechnen. Die Grube wurde durch einen Erdrutsch verschüttet.

Das Unglück hatte sich bereits gestern nahe der Stadt Tshikapa im Westen des Landes ereignet. Die an Edelsteinen und Mineralien reiche Demokratische Republik Kongo verfügt wegen eines über Jahrzehnte andauernden Missmanagements und des verheerenden Bürgerkriegs von 1998 bis 2003 kaum über eine professionelle Mineninfrastruktur. Einwohner schließen sich daher in kleinen Gruppen zusammen, um auf eigene Faust Gruben auszuheben und auf Diamanten zu stoßen. Dabei kommt es immer wieder zu tödlichen Unglücken.

bri/Reuters/AFP