Konstantin Wecker: Drogenprozess neu aufgerollt - DER SPIEGEL
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Konstantin Wecker Drogenprozess neu aufgerollt

Vor vier Jahren war der Liedermacher wegen Kokainbesitzes zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil gegen Konstantin Wecker wurde wieder aufgehoben. Im neuen Prozess fordert die Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe und hohe Geldbuße.
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München - Die Anklage plädierte am Freitag vor dem Landgericht München auf eine 18-monatige Bewährungsstrafe und 100.000 Mark Geldbuße. Die Verteidigung Weckers ist mit diesem Strafmaß einverstanden. Ein Urteil wurde noch für Freitag erwartet. Die Geldbuße soll an soziale Einrichtungen fließen.

Wecker gab sich bei der Verhandlung als "geläutert". Er hoffe, sein langer Kampf, den er seit seiner Drogenabhängigkeit gegen Rauschgift führe, habe sich jetzt gelohnt, sagte der Liedermacher. In Anwesenheit seiner 79-jährigen Mutter Dorothea hatte der Liedermacher vor Gericht darauf hingewiesen, dass er sich seit seiner Straffälligkeit durch Kokainabhängigkeit immer wieder an Schulen und bei Diskussionsrunden für einen Kampf gegen Drogen stark gemacht habe.