9/11-Betroffene Krebskranke sollen Geld aus Hilfsfonds erhalten
Terroranschlag vom 11. September 2001: Etwa 3000 Menschen starben bei dem Angriff
Foto: REUTERSNew York - In den USA sollen künftig auch krebskranke Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 entschädigt werden. Die Regelung gelte für Krebsarten, die auf die Folgen des Einsturzes des World Trade Centers in New York zurückgeführt werden könnten, teilte John Howard mit, der Verwalter des Entschädigungsfonds.
Aus dem 4,3-Milliarden-Dollar-Paket werden die Behandlungskosten für Menschen mit Asthma, Depressionen oder Angstzuständen übernommen. Krebserkrankungen fielen bislang nicht darunter, weil es schwierig war, eine Verbindung zu den Anschlägen nachzuweisen. Laut CNN wurden der Liste der Krankheiten, die zum Erhalt finanzieller Hilfe berechtigen, nun insgesamt 58 Krebsarten hinzugefügt.
Wer während der Anschläge oder während der Aufräumarbeiten giftigen Stoffen auf Ground Zero ausgesetzt war und dann an diesen Krebsarten erkrankt ist, kann von jetzt an Entschädigungsleistungen beantragen. Die neue Regelung soll ab Mitte Oktober greifen.