Wohnen Kritik an Mietpreisbremse
Der Chef eines der größten Wohnungskonzerne Deutschlands übt scharfe Kritik an den Plänen von Union und SPD im Mietrecht. Eine bedingungslose Verlängerung der Mietpreisbremse als Dauerlösung sei ein »verfassungswidriger Eingriff in Eigentumsrechte«, sagt Lars von Lackum, Vorstandsvorsitzender der LEG. Sein Unternehmen vermietet in Deutschland rund 165.000 Wohnungen.
Europas neue Gier nach Waffen
Von Russland bedroht, von Amerika im Stich gelassen. Die EU und die europäischen Nato-Partner mobilisieren Hunderte Milliarden Euro, um sich künftig selbst verteidigen zu können. Doch die Rüstungsindustrie ist zersplittert, die Bestände sind geplündert und der technologische Rückstand ist kaum aufzuholen.
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Setze die SPD auch noch eine Verschärfung der Kappungsgrenze für Bestandsmieten, also eine zusätzliche Deckelung, durch, werde die Wohnungskrise eskalieren, warnt Lackum. »Dann zieht niemand mehr aus, der einen alten Mietvertrag hat.« Kritisch sieht der LEG-Chef auch Pläne, wonach Union und SPD »die Durchsetzung viel zu komplexer Mietpreisvorgaben« forcieren wollen. »Wenn die Regierung das so macht, kriminalisiert sie alle vier Millionen Vermieter.« Die schwarz-roten Pläne für eine Beschleunigung des Wohnungsbaus würden zwar »toll klingen, sie lösen aber unsere Probleme nur, wenn sich mit Wohnungsbau wieder Geld verdienen lässt«, sagt Lackum. »Mit dem Mietrecht reißt Schwarz-Rot mit dem Hintern ein, was sie sich vorne aufbauen wollen.«