Kuba: Castros harmloser Sturz - DER SPIEGEL
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Kuba Castros harmloser Sturz

Fidel Castro ist gestürzt. Eine Meldung, die unter anderen Umständen viele Kubaner in Jubel ausbrechen ließe, erwies sich als Bagatelle: Der Revolutionsführer war bei einem Besuch in Santa Clara gestolpert.
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Havanna - Castro verletzte sich bei dem Sturz. Wie das kubanische Fernsehen zeigte, fiel der 78-jährige Revolutionsführer nach einer Rede in der Stadt Santa Clara (rund 300 Kilometer östlich von Havanna) zu Boden. "Ich bitte um Verzeihung, dass ich hingefallen bin. Damit niemand spekuliert, stelle ich fest, dass ich eine Fraktur am Knie und vielleicht auch eine am Arm habe, vielleicht, ich bin noch nicht sicher. Aber ich bin heil", sagte Castro vor den Kameras des Staatsfernsehens.

Castro hatte in Santa Clara, wo sein alter Weggefährte Ernesto Che Guevara (1928-1967) bestattet liegt, eine einstündige Rede vor Absolventen einer Hochschule für Kunstlehrer gehalten. Über den Gesundheitszustand des Staats- und Parteichefs wird seit vielen Jahren spekuliert. Im Juni 2001 war Castro bei einer Rede unter glühender Sonne in Havanna zusammengebrochen.