Kuba-Florida: Flucht im schwimmendem Oldtimer gescheitert - DER SPIEGEL
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Kuba-Florida Flucht im schwimmendem Oldtimer gescheitert

Ein Boot hatten sie nicht, also rüsteten elf Kubaner einen Straßenkreuzer aus den fünfziger Jahren zur Barkasse um. Doch ihre Flucht nach Florida misslang. Der Oldtimer wurde von der US-Küstenwaffe erspäht, die Flüchtlinge müssen zurück auf die Insel.
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Miami - An Bord des schwimmenden Oldtimers waren 11 Kubaner, darunter fünf Kinder. 16 Kilometer vor Florida wurde das Gefährt von der Küstenwache gestoppt - das größte Stück der 145 Kilometer langen Meerenge zwischen Florida und Kuba hatten die Flüchtlinge da schon hinter sich.

Am Steuer des umgebauten Buick, Baujahr 1959, saßen zwei Männer, die schon einen ähnlichen Fluchtversuch hinter sich hatten: Im Juli vergangenen Jahres machten sich Marciel Basanta Lopez und Luis Grass Rodriguez gemeinsam mit zehn weiteren Kubanern an Bord eines Pickups, Baujahr 1951, auf den Weg übers Meer.

Lopez und Rodriguez sollten am Mittwoch zum zweiten Mal nach Kuba zurückgeschickt werden, wie Exilkubaner in Miami mitteilten. Ein Neffe von Rodriguez berichtete, die Türen des schwimmenden Autos der Marke Buick seien versiegelt worden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. "Das Auto ist sehr sicher", erklärte er. Aufgebrochen seien seine Verwandten am Montag.

Das umgebaute Fluchtfahrzeug ereilte dasselbe Schicksal wie seinerzeit den Pickup: Die Küstenwache versenkte es.