Kurort Lautenthal: Jagd auf den Kinderschreck - DER SPIEGEL
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Kurort Lautenthal Jagd auf den Kinderschreck

Im Harzer Kurort Lautenthal werden die Kinder seit Wochen von einem Mann erschreckt, der sein Gesicht hinter einer schwarzen Sturmhaube verbirgt. Doch die Polizei konnte ihn noch immer nicht fassen.
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Lautenthal - Im Juli sei die Polizei erstmals über den Mann mit der Sturmhaube informiert worden, berichtete Sprecher Michael Ahrens. Regelmäßig habe er den Kindern in den vergangenen sechs Wochen am Waldspielplatz der 2100-Einwohner-Gemeinde Angst gemacht. Aber immer wieder konnte der Mann entkommen. Der Gejagte sei "ein guter Dauerläufer, der nicht leicht zu fassen ist".

Gerüchte, dass der Mann Kindern bis zu ihrer Haustür hinterherrenne, hätten sich allerdings bislang nicht bestätigt. Die Polizei habe nur Aussagen von Kindern, die aus Furcht vor dem Mann selbst schnell vom Spielplatz weggelaufen seien. Nachdem der etwa 1,70 Meter große Mann am Dienstag erneut aufgetaucht sei, habe ihn eine Gruppe von Eltern drei Stunden lang auf eigene Faust verfolgt und leider erst die Polizei benachrichtigt, nachdem sie seine Spur verloren hatten.

Das Verhalten des Mannes mit der Sturmhaube stelle keine Straftat dar, sondern sei als "grob ungehörige Handlung" allenfalls eine Ordnungswidrigkeit, betonte der Polizeisprecher. Dennoch solle man sofort die Polizei informieren, wenn er wieder auftaucht.