"Kursk" Bergungsarbeiten gestoppt
Die Taucher waren in die vierte Sektion des U-Bootes vorgedrungen, um weitere Leichen der insgesamt 118 bei dem Unglück getöteten Seeleute zu bergen. Doch sei die Arbeit dort zu gefährlich geworden, so ein Sprecher der russischen Nordmeerflotte. Bislang konnten die russischen und norwegischen Taucher zwölf Leichen bergen. Der Sprecher sagte weiter, es könne sein, dass die gesamte Operation abgebrochen werde. Experten und Regierungsvertreter berieten jetzt über das weitere Vorgehen. Eine Entscheidung soll noch am Abend fallen.
Der Einsatz zur Bergung der 118 Mann Besatzung des im August verunglückten U-Bootes hatte Mitte Oktober begonnen. Bisher wurden lediglich zwölf Leichen aus dem Heck der "Kursk" geborgen. Mehrere Einstiegsversuche in andere Teile des Bootes mussten abgebrochen werden, da scharfkantige Trümmer ein Vordringen der Taucher in das Innere des Boots verhindert hatten. Die Ursache des Unglücks der "Kursk" ist weiterhin ungeklärt.