"Kursk": Die Bergung kann offenbar beginnen - DER SPIEGEL
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"Kursk" Die Bergung kann offenbar beginnen

Taucher haben am Wrack der "Kursk" die letzten Stahltrosse befestigt. Damit kann wahrscheinlich mit der Bergung des russischen Atom-U-Bootes begonnen werden.
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Moskau - Das Wrack soll mit insgesamt 26 Stahltrossen vom Boden der Barentssee gehoben werden. Bei Belastungstests der Seile habe sich das ursprünglich 18.000 Tonnen schwere U-Boot bewegt, sagte Larissa van Seumeren, Sprecherin der niederländischen Bergunsgfrima Mammoet, nach Angaben der Agentur Interfax.

Das Bergungsschiff "Giant-4", dessen Kapitän den Einsatzbefehl geben muss, soll das Wrack an den Stahltrossen vom Meeresboden hochziehen. Dieser Vorgang wird nach russischen Angaben zwischen acht und zwölf Stunden dauern. Unter dem Dockschiff hängend soll die "Kursk" mit ihren beiden Reaktoren dann in den Folgetagen in ein geheimes Marinedock in Rosljakowo bei Murmansk bugsiert werden.

Die "Kursk" war im August 2000 mit 118 Mann an Bord gesunken.