Rostock: Panzer aus der Baugrube
kurz & krass Bauarbeiter buddeln Weltkriegspanzer aus
Per Zufall finden Bauarbeiter in Rostock einen russischen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Flughafenpolizei in Moskau stoppt einen bekifften Piloten, Kinder erweichen das Herz eines Einbrechers. Die ungewöhnlichsten Meldungen im Überblick. Klicken Sie sich durch:
Bauarbeiter finden russischen Weltkriegspanzer
Rostock - 66 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben Bauarbeiter in Rostock einen russischen Panzer entdeckt. Er wurde in einem Wall beim Umbau einer Straßenbrücke gefunden. In dem Panzer seien noch Granaten, Handgranaten und Gewehrmunition gefunden worden, sagte ein Sprengmeister. Bei der Bergung habe aber keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.
Die ebenfalls in dem Panzer entdeckten menschlichen Überreste werden noch untersucht. Derzeit stehe nicht fest, ob es sich um Gebeine von russischen oder deutschen Soldaten handele, teilte der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge mit. Vermutlich war der Panzer im Zweiten Weltkrieg eingesackt und später überbaut worden. Offenbar handelt es sich um den damals üblichen Typ T 34. In Rostock war die Rote Armee am 1. Mai 1945 eingerückt.
Giftnatter erschreckt Verkäufer
Aachen - Eine Giftnatter hat Menschen im einem Aachener Bekleidungsgeschäft erschreckt. Die Beschäftigten packten eine Lieferung aus, als sich das 40 Zentimeter lange Tier durchs Geschäft schlängelte. Fluchtartig verließen die Menschen nach Polizeiangaben das Geschäft - und taten gut daran: Die in Südostasien weit verbreitete Krait ist hochgiftig. Die Schlange sei vermutlich als blinder Passagier mitgereist. Feuerwehrleute fingen das Tier und verpackten alle Kisten "fluchtsicher" - für den Fall, dass die Schlange nicht allein unterwegs war. Die Kisten sollten später auf weitere Tiere untersucht werden.
Russische Polizei stoppt bekifften Piloten
Moskau - Die Flughafenpolizei in Moskau hat einen Piloten aus dem Cockpit geholt, der im Drogenrausch eine Maschine mit 192 Passagieren starten wollte. Ärzte stellten bei dem Mann und bei der Chef-Stewardess frische Spuren von Marihuana-Konsum fest, meldete die Agentur Interfax. Der Pilot hätte die Maschine der Gesellschaft Yakutia Airlines mehr als 6000 Kilometer weit von der Hafenstadt Magadan nach Moskau steuern sollen. Eine Ersatzcrew startete das Flugzeug mit zwölf Stunden Verspätung.
Kinder bringen Räuber zur Einsicht
Schwanewede - Zwei Kinder haben das Herz eines Räubers erweicht: Der Mann brach seinen Überfall auf ein Einfamilienhaus im niedersächsischen Schwanewede ab, weil die beiden Kleinen ihm ihr Erspartes anboten. Der Räuber habe daraufhin die Pistole, die er dem Babysitter unter die Nase hielt, wortlos wieder eingesteckt und sei davongelaufen, berichtete die Polizei.
Serientäter beging durchschnittlich zehn Einbrüche am Tag
Recklinghausen - Etwa 200 Mal soll ein 23-Jähriger aus Recklinghausen in verschiedene Keller eingebrochen sein. Bei den durchschnittlich zehn Einbrüchen pro Tag habe er einen Schaden von rund 30.000 Euro verursacht, teilte die Polizei mit. Der junge Mann war bereits am 13. Oktober festgenommen worden. Ende September hat der 23-Jährige mit der Einbruchserie begonnen. Dabei verschaffte der Mann sich meist zu Mehrfamilienhäusern Zugang und brach diverse Keller auf. Erbeutet habe er meist Spirituosen, Musikinstrumente und Werkzeuge
Japaner versuchen sich an Rekord-Reiscracker
Tokio - Eine Vereinigung von Liebhabern heimischer Knabberprodukte hat in Japan womöglich einen neuen Rekord aufgestellt: Das Reiscrackerkomitee aus der Stadt Kioroshi östlich der Hauptstadt Tokio teilte mit, den größten Reissnack der Weltgeschichte hergestellt zu haben. Der aus 15 Kilogramm Reismehl über einem offenen Feuer gefertigte kreisrunde Imbiss schaffte es demnach auf einen Rekorddurchmesser von 1,63 Meter. Der rekordverdächtige Snack wurde nach seiner genauen Vermessung mit Soße beträufelt an Kioroshis Bewohner verteilt.
Polizist überfällt viermal dieselbe Bank
Bratislava - Ein slowakischer Polizist hat in seiner Freizeit viermal dieselbe Bankfiliale überfallen. Der Vater von vier Kindern habe dies getan, weil er keinen anderen Ausweg mehr gesehen habe, seine Schulden zu begleichen, sagte seine Frau dem Nachrichtenportal Cas.sk. Der Streifenpolizist sei direkt in seiner Dienststelle in Trentschin festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Angesichts eindeutiger Beweise habe er gestanden, von April 2010 bis Juni 2011 viermal eine Sparkassenfiliale im nahen Bezirk Priewitz überfallen zu haben. Er sei bewaffnet gewesen, habe aber niemanden verletzt. Insgesamt soll er bei den vier Überfällen rund 8000 Euro erbeutet haben.