kurz & krass: Bei Vollbremsung Genickbruch - DER SPIEGEL
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kurz & krass Bei Vollbremsung Genickbruch

Polizeifoto aus Aachen: Zwei Handwerker im riskant beladenen Auto
Polizeifoto aus Aachen: Zwei Handwerker im riskant beladenen Auto

Polizeifoto aus Aachen: Zwei Handwerker im riskant beladenen Auto

Foto: DPA/ Polizei
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So mancher will mit dem Kopf durch die Wand - ein Stuckateur wollte mit dem Kopf durch die Leiter. Ein 42-Jähriger fälschte aus Angst vor den Eltern seiner jungen Freundin seinen Führerschein. Und ein 19-Jähriger wurde zum Hörer mit dem "schrägsten Hobby" gekürt. Die skurrilsten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie's durch:

Handwerker geht mit dem Kopf durch die Leiter

Aachen - Was nicht passt, wird passend gemacht. Das dachten sich offenbar zwei Handwerker. Die Aachener Polizei veröffentlichte ein Foto, auf dem die beiden Stuckateure beim hochgefährlichen Transport einer Leiter zu sehen sind.

Die Männer hatten die lange Leiter von hinten durch den Kofferraum in ihren Wagen geschoben. Da das gute Stück jedoch bis zur Windschutzscheibe reichte, war für den Beifahrer kein Platz mehr. Kurzerhand schob er seinen Kopf durch zwei Sprossen. Den Hals habe er quasi als Halterung genutzt, teilte die Polizei mit.

Beamte stoppten das höchst riskant beladene Auto in Aachen. Ob Vollbremsung oder Unfall - dem 18-jährigen Beifahrer hätte die Sprosse sofort das Genick gebrochen, sagte ein Polizeisprecher.

42-Jähriger verjüngt sich für Schwiegereltern

Heilbronn - Mehr Angst vor den Eltern seiner Freundin als vor der Polizei hatte offenbar ein 42-jähriger Autofahrer. Bei einer Kontrolle auf der Autobahn nahe Heilbronn legte der Mann der Autobahnpolizei einen Führerschein vor, der ihn als 22-Jährigen auswies, wie ein Polizeisprecher sagte.

Die Beamten stellten fest, dass auf dem Führerschein das Geburtsdatum wegradiert und mit einem Stift neu eingetragen war.

Der 42-Jährige gab die eigenmächtige Verjüngung schließlich zu. Als Grund nannte er, dass er eine wesentlich jüngere Freundin habe, deren Eltern keine so alten Freunde duldeten.

Auf den Mann kommt laut dem Polizeisprecher nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung zu. Ob der falsche 22-Jährige seinem Wunschalter nicht nur auf dem Papier, sondern auch optisch gerecht wurde, konnte der Polizeisprecher nicht sagen.

Wehrhafte Kunden verhindern Banküberfall

Istanbul - Mit solchem Widerstand hatten die Räuber sicher nicht gerechnet: Bei einem versuchten Banküberfall in Istanbul wurden die beiden Täter von Kunden des Geldinstituts verprügelt. Die mit einer Pistole bewaffneten Räuber hatten einen Wachmann der Bank mit Pfefferspray außer Gefecht setzen wollen, wie der türkische Nachrichtensender NTV meldete. Doch der Plan scheiterte.

Der Wachmann wehrte sich laut NTV gegen die beiden Angreifer und schlug einem von ihnen die Pistole aus der Hand. Als die Kunden und die Mitarbeiter der Bank das sahen, gingen sie ihrerseits auf die Angreifer los. Sie setzten einen der Räuber im Bankgebäude fest, den anderen schnappten sie auf seiner Flucht nach draußen und verprügelten ihn. Anschließend übergaben sie beide Täter der Polizei.

19-Jähriger punktet mit 48 Waschmaschinen

Frankfurt - Einer extrem ausgefallenen Leidenschaft geht ein 19-Jähriger aus Idstein nach: Er sammelt Waschmaschinen. Inzwischen hat Jan Eric Baum schon 48 Stück. Das ungewöhnliche Hobby begann schon in Teenager-Tagen. "Ein Nachbar hat mir seine alte, kaputte Waschmaschine geschenkt, als ich 13 Jahre alt war", sagte Baum dem Radiosender FFH. Das älteste Teil stamme aus dem Jahr 1972 und laufe noch perfekt.

Mit dieser Sammelei brachte es Baum zu einem ungewöhnlichen Titel: Er wurde von dem Sender zum Hörer mit dem "schrägsten Hobby" gekürt. Damit verwies er andere außergewöhnliche Leistungen auf die hinteren Plätze: Ein Pärchen aus Ginnsheim-Gustavsburg ist weltweit schon in fast 500 Achterbahnen gefahren. Und ein 15-Jähriger aus dem nordhessischen Fritzlar sammelt Fotos, Videos und Tonaufnahmen von Kirchenglocken.

Fön löst Explosion im Badezimmer aus

Monheim - Er hörte einen lauten Knall und dachte, seine Mutter sei die Treppe hinuntergestürzt. Doch was der 22-jährige Mann im elterlichen Haus in Monheim erlebte, war eine explosive Kettenreaktion - die zum Glück ohne Verletzte ablief.

Ein Haartrockner löste im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Monheim eine Explosion aus. Das mit der Steckdose verbundene Gerät hatte nach Polizeiangaben in einem Regal im Badezimmer Feuer gefangen. Die Flammen griffen auf einen Schrank über, zwei Spraydosen explodierten. Die Brandgase im Raum lösten eine noch größere Explosion aus.

Die Badezimmertür flog aus den Angeln, mehrere Fenster wurden zerstört. Im angrenzenden Wohnzimmer wurde die Terrassentür von der Druckwelle in den Garten geschleudert. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Ursache der folgenschweren Initialzündung war vermutlich ein technischer Defekt.

siu/dpa/dapd/AFP

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