Gesetzesänderung: Hier ruhen Waldi und sein Herrchen
kurz & krass Da liegt der Hund begraben
Im US-Bundesstaat New York kann bald nicht einmal mehr der Tod Mensch und Tier scheiden. In einem dänischen Zoo ist derzeit Knut reloaded zu besichtigen, und eine Seniorin am Steuer versetzt die Polizei in Aufregung. Die kuriosesten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie sich durch:
New York erlaubt Bestattung von Menschen auf Tierfriedhöfen
Hartsdale - Tierfreunde können im US-Staat New York nach dem Tod künftig wieder neben ihren Lieben bestattet werden: Die Friedhofsabteilung des Staates setzte eine neue, mit Auflagen verbundene Bestimmung in Kraft. Demnach kann die Asche eines Menschen auf einem Tierfriedhof beigesetzt werden. Allerdings dürfen die Betreiber der Friedhöfe mit dieser Dienstleistung nicht werben und auch keine Gebühren dafür verlangen. Außerdem müssen sie Kunden darauf hinweisen, dass die Gräber im Gegensatz zu anderen Friedhöfen eines Tages aufgelöst werden können. Der Staat hatte im April ein Verbot erlassen, Menschen auf Tierfriedhöfen zu bestatten.
Zwillingsschwestern bringen fast gleichzeitig Babys zur Welt
Voorhees - Das nennt man Timing: Zwillingsschwestern im US-Staat New Jersey haben im selben Krankenhaus fast gleichzeitig ihre Babys zur Welt gebracht. Die beiden Jungen wurden im Abstand von nur 13 Minuten geboren. Die Mütter waren vor 23 Jahren im Abstand von zwölf Minuten geboren worden. Das habe etwas mit "Kommunikation auf Zwillingsebene" zu tun, erklärte Nicole, eine der Mütter, der Tageszeitung "The Courier-Post". Die Schwestern sagen, dass sie nicht geplant hätten, zur gleichen Zeit schwanger zu werden. Die Geburt des Kindes von Nicole war eigentlich erst in zwei Wochen erwartet worden.
Dänischer Zoo zieht Eisbärbaby von Hand auf
Kopenhagen - Ein Zoo im Norden Dänemarks muss ein Eisbärbaby von Hand aufziehen, weil dessen Mutter nicht genügend Milch produziert. Die Aufnahmen einer Überwachungskamera im Bärengehege hätten gezeigt, dass es "die ganze Zeit jammerte und unruhig war", sagte der Manager des Wildparks in Kolind. Bereits zwei Tage nach seiner Geburt mussten die Pfleger den kleinen Siku seiner Mutter wegnehmen. Wäre er bei ihr geblieben, hätte er sterben können, erklärte Manager Frank Vigh-Larsen. Jetzt gehe es dem einen Monat alten Bären wirklich gut. Mittlerweile wiegt er 3,2 Kilo, bei seiner Geburt war er 0,8 Kilo leicht. Drei Pfleger sind rund um die Uhr für Siku da.
Betrunkene Frau führt Meerschwein Gassi
Chemnitz - Eine sturzbetrunkene Frau aus Chemnitz hat ihr Meerschweinchen nachts Gassi geführt. Trotz 3,34 Promille rief die 28-Jährige dabei noch die Polizei, denn sie wähnte sich als Unfallopfer. Ein Auto habe sie angefahren, sagte sie nach Angaben der Polizeidirektion Chemnitz. Als die Beamten eintrafen, klammerte sie sich an einen geparkten Wagen. Einen Unfall konnten die Polizisten nicht erkennen. Nach dem Alkoholtest zeigte sich die Tierbesitzerin wieder gut in Form und wurde aus polizeilicher Obhut entlassen, hieß es.
Seniorin verwechselt Gas und Bremse
Villingen-Schwenningen - Es sah aus wie ein spektakulärer Banküberfall - in Wahrheit hatte eine 80-Jährige in ihrem Auto bloß Gas und Bremse verwechselt. Die Seniorin raste mitten in eine Bankfiliale in Villingen-Schwenningen hinein. Nach Polizeiangaben wurden dabei mehrere Geldautomaten demoliert. Der Schaden liegt demnach bei fast 200.000 Euro. Polizei und Feuerwehr waren mit einem großen Aufgebot angerückt, weil sie einen Bankraub in Rambo-Manier vermutete. Die Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Mutmaßlicher Drogendealer isst Kundenliste auf
Potsdam - Ein mutmaßlicher Drogendealer in Potsdam hat auf ungewöhnliche Art Beweismittel vernichtet. Der 28-Jährige war mit seinem Auto in eine Verkehrskontrolle geraten. Die Polizei fand in dem Wagen zwei große Tüten mit Rückständen von Cannabis, eine große Menge Bargeld in "szenetypischer Stückelung" und eine Liste mit Namen, bei denen es sich offenbar um Kunden des Drogenhändlers handelte. Als ein Polizist sich die Liste ansah, entriss ihm der Mann das Papier und versuchte es aufzuessen. Dabei wurde aber nur ein Teil des Blatts zerstört.
Polizei erwischt Vierlinge beim Diebstahl
Toulouse - Bei einem Einsatz gegen Handtaschen-Räuber im südfranzösischen Toulouse hatten die Ordnungshüter den Eindruck, nicht nur doppelt, sondern gleich vierfach zu sehen: Unter den sechs verdächtigen Mädchen, die einer Passantin die Handtasche entreißen wollten, waren Vierlinge im Alter von 13 Jahren, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Von den vier Schwestern wurden zwei ausfindig gemacht, die sich bei dem versuchten Diebstahl besonders hervorgetan hatten. Am Ende wurde eine Schwester als die Haupttäterin identifiziert.