kurz & krass: Seebärenbaby besetzt Sofa - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

kurz & krass Seebärenbaby besetzt Sofa

kurz & krass: Seebärenbaby besetzt Sofa
kurz & krass: Seebärenbaby besetzt Sofa

kurz & krass: Seebärenbaby besetzt Sofa

Foto: DPA/ Annette Swoffer
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein kleiner Seebär wird in Neuseeland zum Medienstar - dank seiner Ausflüge in die Menschenwelt. Eine Diözese lotst Gläubige aus Versehen auf eine Porno-Website. Und "Mister Spock" klaut Stiefel in Darmstadt. Die kuriosesten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie sich durch:

Ein Seebärenbaby als Medienstar

Wellington - Das kleine Seebärenbaby wurde in Neuseeland "Lucky" getauft - weil es mehrmals über eine befahrene Straße robbte und mit viel Glück unverletzt blieb. Zuletzt machte es sich auf dem Sofa von Annette Swoffer in Tauranga an der Nordküste bequem. "Wirklich skurril und seltsam, dass es ihn da hinzog", zitierte der "New Zealand Herald" den Seehundexperten Bruce Robertson von der Universität Otago.

Swoffer griff bei dem Besuch zuerst überrascht zur Videokamera, dann alarmierte sie Wildhüter. Ihre Aufnahmen gingen um die Welt. Die Ranger der Umweltbehörde kannten den kleinen Missetäter bereits: Sie hatten ihn schon mal aus einem Haus geholt und ins Meer zurückgebracht. Seebären gehören zu den Ohrenrobben und sind mit den Seelöwen verwandt.

"Lucky" muss bei Swoffers durch die Katzenklappe ins Haus gelangt sein. Von dort stieg er die Treppe hinauf, ehe er sich auf das Sofa schwang. "Wenn Seehunde an Land gehen, sehen sie nicht mehr so gut, weil ihre Augen eher für das Sehen unter Wasser gemacht sind", sagte Robertson der Zeitung. "Vielleicht hat er eine Katze gesehen und für einen Seehund gehalten und ist einfach hinterhergegangen."

"Mister Spock" als Ladendieb

Darmstadt - Ein Langfinger, der scheinbar einem Außerirdischen ähnelt, hat in einem Darmstädter Schuhgeschäft teure Stiefel geklaut. "Auffällig waren seine spitzen Ohren, welche Ähnlichkeiten mit Mister Spock aus Raumschiff Enterprise gehabt haben sollen", hieß es im Polizeibericht. Der 40 bis 45 Jahre alte Mann hatte die Stiefel mitgehen lassen und konnte flüchten. Der Außerirdische Spock - eine zentrale Figur der US-Science-Fiction-Serie - hat besonders geformte Lauscher. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf sein Darmstädter Pendant geben können.

Chinesische Bürokraten wegen Nickerchen entlassen

Peking - Weil sie während einer Sitzung zu mehr Arbeitsdisziplin einnickten oder Zeitung lasen, sind fünf chinesische Funktionäre ihrer Posten enthoben worden. Wie staatliche Medien berichteten, ging es bei der Tagung unter anderem um schlechte Arbeitsmoral, unerwartete Fehlzeiten sowie Spiele oder Freizeitaktivitäten am Arbeitsplatz. Die fünf ranghohen Steuerbeamten aus der nördlichen Provinz Shanxi schien das allerdings kaum zu interessieren. Erst im vergangenen Jahr waren mehr als 300 Bürokraten aus Shanxi rausgeflogen. Einem Zeitungsbericht zufolge wurden sie bei Besuchen von Karaoke-Bars, Massagesalons oder Teehäusern während der Arbeitszeit erwischt.

Porno statt Bischof - Diözese gab falsche Webadresse an

Manila - Peinlicher Irrtum: Eine philippinische Diözese hat die Internet-Endungen .com und .net verwechselt - und Gläubige aus Versehen auf eine Porno-Website gelotst. Wer die Amtseinführung des neuen Erzbischofs live verfolgen wolle, möge tvmaria.com anschauen, empfahl die Diözese am Montag. Dahinter verbirgt sich aber ein Pornokanal. Die richtige Seite heißt tvmaria.net, wie sich herausstellte. Die Sprecherin der Diözese entschuldigte sich.

Mann wollte mit 4,16 Promille radfahren

Bamberg - Mit bemerkenswerten 4,16 Promille ist ein verhinderter Fahrradfahrer in Bamberg aufgegriffen worden. Zeugen beobachteten ihn dabei, wie er mehrfach vergeblich auf sein Rad zu steigen versuchte und dabei immer wieder umfiel. Der Rettungsdienst fand ihn schließlich auf der Straße liegend vor. Ein Alkoholtest ergab dann den erstaunlichen Messwert. Zur Ausnüchterung wurde der Radler ins Krankenhaus gebracht. Normalerweise gelten bereits 3,5 Promille als lebensgefährlich. Ab 4,0 Promille gehen Mediziner sogar - je nach Konstitution des Trinkenden - von einer tödlichen Dosis aus.

Polizei kutschiert Feiergäste ans trockene Ufer

Bremen - Mehrere Gäste einer Weihnachtsfeier sind an der Bremer Schlachte vom Hochwasser überrascht und auf ungewöhnlichem Wege ins Trockene chauffiert worden. Sie hatten auf einem festliegenden Schiff an der Uferpromenade gefeiert und waren dort in der Nacht vom Wasser eingeschlossen worden, wie die Polizei mitteilte. Weil der Pegel der Weser bis über den Steg ihres Schiffs reichte, staksten die Gäste mit Gummistiefeln in ein Polizeifahrzeug und wurden in mehreren Fuhren in den flutsicheren Teil der historischen Altstadt gebracht.

wit/dpa/dapd/AFP

Mehr lesen über