kurz & krass: Wenn Pferdeäpfel Tausende Dollar bringen - DER SPIEGEL
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kurz & krass Wenn Pferdeäpfel Tausende Dollar bringen

Ausgestopfter Fernsehhengst Trigger: Kot für 3000 Dollar versteigert
Ausgestopfter Fernsehhengst Trigger: Kot für 3000 Dollar versteigert

Ausgestopfter Fernsehhengst Trigger: Kot für 3000 Dollar versteigert

Foto: Christie's Images Ltd. 2010/ dpa
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Hamburg - Pferdeäpfel werden für 3000 Dollar versteigert, weil sie von einem berühmten Film-Gaul stammen. Komiker Mr. Bean streitet mit den Nachbarn über sein futuristisches Haus und Kinder dealen mit Drogen. SPIEGEL ONLINE präsentiert die skurrilsten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie's durch:

Zwei Kinder beim Drogendealen erwischt

Berlin - Sie sind erst elf und zwölf Jahre alt und der Polizei bereits als Drogendealer bekannt: Zwei Kinder wurden am Sonntag von der Polizei an der Berliner U-Bahn-Station Schönleinstraße geschnappt. Der Elfjährige hatte zuvor mehrere Kügelchen verschluckt und wurde vorsorglich in eine Krankenhaus gebracht. Bereits am 13. Juli waren sie der Polizei als Rauschgifthändler aufgefallen.

fro/ddp

Kot von Filmhengst für 3000 Dollar versteigert

New York - Exkremente können ganz schön gewinnbringend sein: In den USA sind ein paar Pferdeäpfel für 3000 Dollar verkauft worden. Allerdings stammt der edle Kot nicht von irgendeinem Gaul, sondern von dem Hengst Trigger, mit dem der "singende Cowboy" Roy Rogers in den vierziger und fünfziger Jahren über die Leinwand ritt.

Aus Triggers Pferdeäpfeln waren ein Aschenbecher, zwei Medaillons und eine Cowboykrawatte gefertigt worden, die nach Angaben des Auktionshauses Christie's nun für 3000 Dollar versteigert wurden - erwartet worden seien "nur" 200 bis 300 Dollar.

Trigger selbst, der nach seinem Tod 1965 ausgestopft worden war, wurde für 266.500 Dollar verkauft.

fro/dpa

Mr. Bean quält Nachbarn mit futuristischem Haus

London - In seiner Paraderolle als "Mr. Bean" ist Schauspieler Rowan Atkinson für seine altmodisch-skurrilen Gewohnheiten bekannt. Im wahren Leben hat der Comedian jetzt aber Probleme mit zukünftigen Nachbarn, weil er ein zu futuristisches Haus plant. Der Brite will ein ultramodernes Heim mit Glasfront an den Rand des Dörfchens Ipsden in der Grafschaft Oxfordshire bauen.

Viele Dorfbewohner sind geschockt. Solche Pläne seien für London vielleicht in Ordnung, aber in ihrem Dorf verschandelten sie die Landschaft, sagte Anwohnerin Emma Hulbert. Auch der Gemeinderat hat sich bereits eingeschaltet. Das riesige Haus, zu dem auch ein Gästebungalow und Tennisplätze gehören sollen, werde "zu auffällig und fehl am Platz" aussehen.

Bis Mitte August können die Nachbarn nun Beschwerde einreichen. Die endgültige Entscheidung für eine Baugenehmigung steht im September an. Atkinson hat für das Haus den US-amerikanischen Stararchitekten Richard Meier engagiert.

fro/dpa

Hund schaltet Herd ein und löst Brand aus

Waiblingen - Tödliche Futtersuche: Ein Hund soll im baden-württembergischen Waiblingen einen Herd angeschaltet und so einen Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst haben. Der Hund starb in den Flammen. Die Besitzerin nimmt an, dass das Tier auf der Suche nach Futter an einen Schalter gekommen war.

Da der Hund sich oft am Abfall zu schaffen machte, stellte die 30 Jahre alte Frau den Plastikmülleimer tagsüber auf den Herd. In der Nacht sei das Tier dann an den Herd gegangen - und habe ihn aus Versehen angeschaltet, hieß es. Der Eimer und eine Pfanne fingen Feuer. Die sechs Bewohner des Hauses konnten fliehen.

fro/dpa

Truthahngeier sollen Leichen aufspüren

Wien/Hannover - Die deutsche Polizei bekommt möglicherweise neue "Kollegen": Truthahngeier könnten künftig Ermittlern aus luftiger Höhe helfen. Die Aasfresser sind in der Lage, tote Körper aus großer Höhe aufzuspüren, und könnten daher bei der Suche nach Leichen eingesetzt werden.

Ein Test in der Lüneburger Heide im Vogelpark Walsrode soll das nun klären, sagte der Leiter der Koordinationsstelle Kriminaltechnik vom Landeskriminalamt Niedersachsen, Rainer Hermann. Er holte am Mittwoch zwei der seltenen Aasfresser im Vogelpark in St. Primus im österreichischen Kärnten ab.

fro/dpa

Falsche Sicherheitsleute rauben Ungarn das Handy

Berlin - Zwei angebliche Sicherheitsleute haben in der Nacht zum Mittwoch einen ungarischen Touristen in Berlin-Kreuzberg beraubt. Die Männer sprachen den Ungarn kurz vor Mitternacht in der Oppelner Straße an und führten ihn unter einem fadenscheinigen Vorwand in den Görlitzer Park. Dort hätten sie den Mann mit einem Gegenstand bedroht und ihm dann sein Handy geraubt, sagte eine Polizeisprecherin. Die Räuber konnten mit der Beute flüchten.

fro/ddp