kurz & krass: Wilde Bienen, müde Diebe - DER SPIEGEL
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kurz & krass Wilde Bienen, müde Diebe

Bienenfalle: Ein Spezialist musste her, um den Polizeibeamten aus seinem Auto zu befreien
Bienenfalle: Ein Spezialist musste her, um den Polizeibeamten aus seinem Auto zu befreien

Bienenfalle: Ein Spezialist musste her, um den Polizeibeamten aus seinem Auto zu befreien

Foto: AP/ Steve Newton/ Wake County Emergency Management/ News and Observer
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Hamburg - Zehntausende Bienen halten einen Polizisten gefangen, Diebe schlafen neben ihrer Beute ein, Drogenschmuggler suchen sich einen makabren Transportweg, eine Geburtstagsüberraschung endet mit einem Schuss ins Bein: SPIEGEL ONLINE präsentiert die skurrilsten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie's durch:

In den Fängen der Bienen

Raleigh - Zehntausende Bienen haben einen US-Polizisten im Bundesstaat North Carolina stundenlang daran gehindert, aus seinem Wagen auszusteigen.

Der Beamte war am Dienstagmorgen zu einem verunglückten Lastwagen gerufen worden, teilte die Polizei mit. Dumm gelaufen für den Polizisten, dass der liegengebliebene Laster 60 Bienenstöcke geladen hatte. Nachdem die Sonne aufgegangen war und es wärmer wurde, schwärmten die Insekten zu Tausenden aus und schwirrten um den Wagen des Beamten herum.

hip/AFP

Die letzte Ruhe

Cincinnati - Es ist nicht immer drin, was drauf steht. Amerikanische Zollfahnder haben in einem Grabstein rund 22 Kilogramm Drogen entdeckt. Der Stein war unterwegs von Jamaika nach England, die Lieferung wurde in der amerikanischen Stadt Cincinnati auf dem Flughafen abgefangen.

Den Beamten war der Grabstein in der vergangenen Woche verdächtig vorgekommen. Sie wunderten sich, dass jemand ein solches Ungetüm von Jamaika nach England schickte. Bei der Durchleuchtung des Steins mit Röntgenstrahlen fanden die Ermittler dann mehrere Drogenpäckchen, die in einer Metallbox in dem ausgehöhlten Grabmal versteckt waren.

Der Stein trägt den Namen eines 35 Jahre alten Delroy Senior und die Aufschrift "Niemand kann dich ersetzen". Die Ermittler schätzen den Schwarzmarktwert der Drogen auf rund 52.000 Dollar.

hip/apn

Aller bösen Dinge sind Zwei

Chemnitz - Eine Frau hat am Donnerstag gleich zwei Mal versucht, Geld zu erpressen. Zuerst stürmte die 34-Jährige am Vormittag mit ihrer fünfjährigen Tochter im Arm eine Sparkasse im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg.

Mit vorgehaltenem Messer verlangte sie mehrere tausend Euro. Die bedrohte Bankangestellte schlug Alarm, nur wenige Minuten später nahm die Polizei die Frau in der Filiale fest.

Die Mutter kam in Untersuchungshaft, das kleine, verängstigte Mädchen brachten die Beamten zu seinem Vater. Einige Stunden später wurde die Frau dem Haftrichter vorgeführt und wieder freigelassen.

Kaum auf freiem Fuß überfiel die junge Frau eine zweite Bank, nur knapp zwei Kilometer entfernt von der ersten. Das Küchenmesser hatte sie wieder dabei, ihre Tochter ließ sie diesmal beim Vater. Die fünffache Mutter sitzt jetzt in Untersuchungshaft, teilte die Polizei in Chemnitz mit.

hip/dpa

Der Schlaf der Ungerechten

Budapest - Zu sehr angestrengt hatten sich offenbar zwei Diebe bei ihrem Job. Die beiden Männer hatten in der Nacht in der Nähe der westungarischen Stadt Szekesfehervar Kabel abgeschnitten, die zu einer Eisenbahnlinie gehörten.

Nach getaner Arbeit warteten sie mitsamt ihrer Beute neben den Schienen auf ihre Auftraggeber, die sie am Morgen abholen sollten.

Das dauerte wohl zu lange - die Täter schliefen ein, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Schlummernd wurden sie von Kontrolleuren der ungarischen Eisenbahn gefunden und an die Polizei übergeben.

Die Diebe gaben an, dass die Auftraggeber jedem 5000 Forint (knapp 18 Euro) für ihre "Arbeit" versprochen hätten. Kabeldiebstahl bei der Bahn und an Telefonanlagen ist ein häufiges Delikt in Ungarn. Die Beute geht meist an Altmetallhändler.

hip/dpa

Mehr als heimliches Urinieren

Waldbröl - Ein dringendes menschliches Bedürfnis hat einem Mann in Nordrhein-Westfalen gleich eine ganze Reihe von Problemen eingebracht.

Polizisten beobachteten den 53-Jährigen beim Urinieren hinter seinem Wagen in Waldbröl und kontrollierten ihn daraufhin.

Wie sich herausstellte, war der Mann ohne Führerschein unterwegs - die Fahrerlaubnis war ihm bereits 1992 entzogen worden, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen war auch nicht versichert. Außerdem lag gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Unterschlagung vor. Er wurde festgenommen.

hip/dpa

Beinschuss statt Geburtstagsgruß

St. Georgen - Eine nett gemeinte Geburtstagsüberraschung hat für einen Österreicher ein böses Ende genommen.

Zusammen mit drei Freunden wollte der 46-jährige Mann zum 70. Geburtstag einer Bekannten ein Transparent an deren Haus in St. Georgen in Oberösterreich anbringen. Deren Ehemann hielt das Quartett jedoch für Einbrecher und griff kurzentschlossen zur Waffe.

Vom Balkon aus schoss der 78-Jährige mit einem Kleinkalibergewehr auf die vermeintlichen Kriminellen, berichtete der ORF. Dabei traf er das Bein des Gratulanten, der mit schweren Verletzungen am Unterschenkel in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Der Rentner wurde angezeigt. Die Polizei beschlagnahmte die Tatwaffe und zwei weitere Gewehre des ehemaligen Jägers.

hip/dpa

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