kurz & krass Wildschwein + Randale = Fleischwolf
Metzgermeister Rainer Krämer: Wildschwein randalierte in seiner Fleischerei
Foto: Thomas Frey/ dpaHamburg - Ein Wildschwein muss seine Randale in einer Metzgerei mit dem Leben bezahlen, Passagiere eines Flugzeugs reisen ohne ihr Wissen mit vier Riesenschlangen und ein chinesischer Verlag übersetzt irrtümlich Porno-Schneewittchen. Klicken Sie's durch:
Passagier schmuggelt Riesenschlangen ins Flugzeug
Abu Dhabi - Wie in dem Film "Snakes on a Plane" ist es einem Passagier gelungen, einen Behälter mit Schlangen an Bord eines Flugzeuges zu schmuggeln. Anders als im Kino kam es aber zu keinen Schlangenattacken während der achtstündigen Reise von Indonesien in die Vereinigten Arabischen Emirate.
Die in einer Tasche verpackte Kiste mit vier Schlangen, zwei Papageien und einem Eichhörnchen wurde im Transitbereich des Flughafens Abu Dhabi von den Behörden sichergestellt.
Die Polizei machte keine weiteren Angaben zu dem Passagier oder dessen Reiseziel. Unklar blieb auch, wie er die Tiere an den Sicherheitskontrollen in Indonesien vorbeischmuggeln konnte.
Bei den Schlangen soll es sich laut der in Dubai erscheinenden Zeitung "7 Days" um Blut- und Netzpythons gehandelt haben.
siu/dpa
Beim Essen Millionen-Geige geklaut
London - Ein Biss ins Sandwich - und weg war sie: In London ist einer koreanischen Geigerin ihr 1,2 Millionen Pfund (1,4 Millionen Euro) teures Instrument geklaut worden.
Min-Jin Kym hatte sich vor den Bahnhof Euston gesetzt, um ein Sandwich zu essen. Plötzlich bemerkte sie, dass ihr schwarzer Koffer fehlte. Darin war neben der 300 Jahre alten Stradivari auch ihr Geigenbogen im Wert von 62.000 Pfund.
Die Polizei ging davon aus, dass die Violine für die Diebe aufgrund ihrer Einzigartigkeit unverkäuflich sein wird. Kyms Versicherung hat eine Belohnung von 15.000 Pfund ausgesetzt.
siu/dpa
Randale in Metzgerei bringt Wildschwein in Fleischwolf
Höhr-Grenzhausen - Metzgermeister Rainer Krämer hat vor seiner Metzgerei im Westerwald schon mal eine Werbetafel aufgestellt: "Frisches Wildschwein" steht darauf. Mit "Wildschwein-Wochen" will der Fleischer gute Geschäfte machen und den Schaden schmälern, den ein stämmiger Keiler in der Metzgerei angerichtet hat.
Das Wildschwein hatte während der Öffnungszeiten einfach die Eingangstür der Metzgerei in Höhr-Grenzhausen aufgedrückt und die Belegschaft attackiert. Eine Verkäuferin und eine Kundin flüchteten. Ein Jäger erlegte das Tier.
Nun will der Inhaber der Metzgerei 60 Kilogramm Wurst und Schinken aus dem Randale-Wildschwein herstellen. Rache ist dabei nicht sein Motiv sondern Schadensbegrenzung. "Die Eingangstür ist stark beschädigt, die Theke total verzogen", so der Fleischer. Ihm seien Kosten in Höhe von rund 5000 Euro entstanden.
Das Kreisveterinäramt in Montabaur untersuchte das Wildschwein inzwischen auf Tollwut - und gab grünes Licht: Das Tier ist für den Verzehr geeignet.
jus/dpa
Chinesischer Verlag übersetzt irrtümlich Porno-Schneewittchen
Peking - Eine neue Auflage der Grimmschen Märchen ist in Windeseile aus den Kinderbuch-Regalen in China genommen worden. Der zuständige Verlag hatte aus Versehen eine pornografische Variante des weltbekannten Werkes übersetzen lassen.
"Wir konnten die deutsche Originalversion der Märchen der Gebrüder Grimm nicht finden", entschuldigte sich ein Vertreter von China Media Time in der Zeitung "Gobal Times" vom Dienstag. "Also nahmen wir eine japanische Ausgabe und übersetzten diese", fügte der nur Yuan genannte Verlagsvertreter hinzu.
Dummerweise handelte es sich bei der Vorlage um eine pornografische Nacherzählung der Märchen. Darin hat beispielsweise Schneewittchen Sex mit den sieben Zwergen.
siu/AFP
Räuber lässt sich des Ladens verweisen
Heidelberg - Die Polizei wäre froh, wenn sich alle Straftäter so einfach abwimmeln ließen: In Heidelberg hat eine 62-jährige Ladenbesitzerin einen bewaffneten Mann kurzerhand aus ihrem Geschäft geschmissen, als er sie ausrauben wollte.
Überfall? Von wegen. "Raus hier!", dachte die Frau wohl, die zum Zeitpunkt des Überfalls alleine in ihrem Laden war.
Einem Polizeibericht zufolge saß sie an der Kasse, als der Maskierte auftauchte und mit vorgehaltener Pistole Geld forderte. Doch die Waffe brachte die Verkäuferin keineswegs aus der Ruhe: Sie stand auf und zeigte dem Räuber die Tür. Auf dem Weg nach draußen versuchte er noch, die Kasse mit Gewalt zu öffnen, aber auch das misslang ihm.
jus/dpa
Feuerwehr rettet 180-Kilo-Frau mit Kran
Wien/Graz - Per Kran und Hebebühne hat die österreichische Feuerwehr eine 180 Kilogramm schwere Frau aus ihrer Wohnung im sechsten Stock gerettet. Die extrem übergewichtige Grazerin habe wegen eines medizinischen Notfalls in eine Klinik gemusst.
Dem Online-Auftritt der "Kronen"-Zeitung zufolge konnten die zehn zur Hilfe gerufenen Feuerwehrmänner die Grazerin nicht mehr durch das Treppenhaus transportieren. Also halfen sie der Frau zunächst auf den Balkon ihrer Wohnung und beförderten sie dann über eine Hebebühne auf die Straße. Nach der rund einstündigen Aktion wurde sie in eine Klinik gebracht.
jus/dpa