Kutter in Seenot "USS Gary" rettete irakische Fischer
Washington - Der Zerstörer "USS Gary" hatte den Notruf des Fischerboots am Donnerstagnachmittag aufgefangen. Es dringe Wasser ein, und das Schiff drohe zu sinken. Die Amerikaner schickten sofort einen Helikopter los, der aber unverrichteter Dinge wieder zurückkehrte. Der Fischkutter sei zu klein gewesen, um irgendetwas ausrichten zu können, hieß es.
Als die "Gary" nah genug herangekommen war, machten sich Matrosen in einem Schlauchboot auf den Weg zu dem sinkenden Schiff. Als sie am frühen Abend dort ankamen, kenterte das Boot gerade und versank in den Fluten, kurz nachdem die letzten Personen von Bord gerettet worden waren.
Den schiffbrüchigen Irakern gehe es gut. Man habe die Männer durchsucht und dann an Bord der "Gary" genommen. Der Kutter sank nach Angaben der US-Marine in internationalen Gewässern. Wie die Fischer in ihre Heimat zurückgebracht werden sollen, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich werden sie zunächst in ein anderes Land gebracht, von wo aus die Männer dann nach Hause zurückkehren können.