Lateinamerika Schwere Schäden durch Unwetter
Weil die Straßen zerstört sind, müssen die Dörfer noch immer aus der Luft versorgt werden. An der Grenze von Mexiko und Guatemala protestierten 3000 Betroffene, die Hilfe laufe zu langsam und zu spärlich an. In allen Katastrophengebieten werden noch zahlreiche Menschen vermisst. Die größte Tragödie ereignete sich in Guatemala, wo zwei Dörfer mit rund 1400 Menschen von einer Schlammlawine verschüttet wurden.
Die USA stellten eine Reihe von Transporthubschraubern zur Verfügung, die Hilfslieferungen zu entlegenen Orten in Mexiko und Guatemala bringen sollen. Spanien sicherte Guatemala und El Salvador eine Finanzhilfe in Höhe von 65 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) zu. Mexiko lehnte eine solche Hilfe ab.
Außenminister Luis Ernesto Derbez sagte, es wäre "egoistisch und nicht solidarisch", wenn Mexiko mit seinen großen Einnahmen aus Ölverkäufen derartige Finanzhilfen annähme und so die kleinen mittelamerikanischen Länder benachteiligt würden.