Lawine: Vier Österreicher in Peru tot - DER SPIEGEL
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Lawine Vier Österreicher in Peru tot

Vier Bergsteiger aus Österreich sind am höchsten Berg Perus von einer Lawine in den Tod gerissen worden. Noch ist unklar, ob sie überhaupt geborgen werden können.
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Die Männer aus dem Tiroler Brixental gehörten zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe von Bergsteigern, die den Huascaran, den höchsten Andengipfel Perus, bestiegen hatte. Unter ihnen befindet sich auch ein Deutscher. Er und die anderen Mitglieder der Seilschaft seien wohlauf, teilte Österreichs Botschaftssekretär Walter Gragl in Lima mit.

Wie die Überlebenden berichteten, seien sie beim Abstieg von dem 6768 Meter hohen Berg von starkem Wind überrascht worden. Sekunden später sei eine Lawine abgegangen und habe die vier Österreicher in eine 300 Meter tiefe Felsspalte gerissen. Sie wurden unter mehreren Tonnen Schnee und Geröll begraben. Die Unglücksstelle befindet sich nach peruanischen Angaben auf 6400 Metern Höhe.

Die Opfer würden unter einer bis zu 100 Meter starken Schnee- und Geröllschicht vermutet. "Es ist unklar, ob eine Bergung überhaupt möglich sein wird", sagte Gragl. Auch die peruanische Bergwacht sieht kaum Aussichten, die sterblichen Überreste der Österreicher zu bergen.

Bei der Suche nach den Europäern stießen die Bergretter unterdessen auf zwei verletzte kanadische Bergsteiger. Die beiden seien am Ende ihrer Kräfte gewesen und inzwischen in ein Krankenhaus gebracht worden.