Lawinen Autos auf Schweizer Passstraße verschüttet
Silvaplana - Die Lawinen lösten sich am Sonntag auf der Südseite des Julierpasses im Schweizer Kanton Graubünden. Ob sich in den verschütteten Autos Menschen befanden, ist bislang unklar. Die Schneemassen begruben die Straße auf einer Länge von 500 Metern.
Die Suche nach möglichen Verschütteten lief rasch an, musste jedoch nach Informationen des Radiosenders DRS 1 am Abend aus Sicherheitsgründen eingestellt werden. Ein Sprecher der Kantonspolizei erklärte, in dem Gebiet seien während der Rettungsarbeiten noch drei Nachlawinen niedergegangen. Außerdem konnten wegen der starken Schneefälle keine Helikopter eingesetzt werden.
Die gewöhnlich wintersichere Julier-Passstraße wurde nach dem Lawinenabgang gesperrt. Die Suche nach den beiden möglicherweise verschütteten Autos wird heute fortgesetzt.