Legende um Killerwels Kuno lebt!
Hamburg - "Kuno ist tot", teilte die Stadtverwaltung Mönchengladbach am Donnerstag mit. Im Volksgarten-Weiher hätten Mitarbeiter des Grünflächenamtes einen 1,50 Meter langen und 35 Kilo schweren Wels geborgen, der tot an der Wasseroberfläche trieb. Doch war das wirklich Kuno? Der Killer, der im Herbst 2001 einen Dackelwelpen in die Tiefe gezogen und verspeist haben soll - und der es so bis in US-amerikanische Zeitungen schaffte.
"Der Kuno, den wir kennen, das war er nicht", ist sich Leon Cornelius sicher. Der örtliche Gastwirt und Mitglied der Rockgruppe "Kunos Freunde" sagt, er habe schon viele Welse in dem Weiher gesehen, einer sei sogar rund 1,80 Meter lang gewesen.
Jahrelang waren Angler auf der Suche nach Kuno, doch der blieb im Untergrund. Auch Kameras und Fernsehscheinwerfer fanden keine Spur von dem Monster aus dem Weiher. War der Wels am Ende nur eine Legende? Uwe Heil, ein anderes Mitglied von "Kunos Freunde", beschreibt das so: "Der Kuno war für uns am Rhein, was Loch Ness für die Schotten ist." Dass in dem Weiher Riesenwelse existieren, wurde durch das unspektakuläre Auftauchen des Tiers zumindest bewiesen.
Nach den Plänen der Stadt soll der Fisch ausgestopft und in das Museum Schloss Rheydt gebracht werden. Dann kann der echte Kuno noch lange baden, wenn er nicht gestorben ist.