Abfuhr für Hefner Jennifer Aniston gibt "Playboy" einen Korb
US-Schauspielerin Jennifer Aniston hat ein Millionenangebot des Herrenmagazins "Playboy" in den Wind geschlagen. Magazinchef Hugh Hefner habe der 39-Jährigen ein Honorar von vier Millionen Dollar angeboten, wenn Aniston für seine Fotografen die Hüllen fallen lasse, berichtete das dänische Massenblatt "B.T.". Außerdem sollte die Darstellerin aus der Serie "Friends" an der Auflage der "Playboy"-Ausgabe mit ihren Bildern beteiligt werden. Aniston hätte so bis zu zehn Millionen Dollar (rund 7,9 Millionen Euro) einstreichen können.
Wirklich dringend braucht die Schauspielerin dieses Geld jedoch nicht. Ihre Gagen sind hoch, die Einspielergebnisse der Filme noch höher: Mit der Komödie "Marley & ich", die Anfang März in die deutschen Kinos kommen wird, legte Aniston den besten Start ihrer Kinokarriere in den USA hin. Der Film war laut "Blickpunkt: Film" mit 51,5 Millionen Dollar Einspielergebnis (3480 Kopien) an den ersten vier Tagen auch einer der erfolgreichsten Weihnachtsstarts aller Zeiten.
Dem "Playboy"-Chef Hefner teilte die Schauspielerin nun mit, sie sei nicht an seinem Angebot interessiert. Die Offerte des 82-Jährigen soll von der Januarausgabe des Konkurrenzblattes "GQ" inspiriert worden sein. Für die hatte sich Aniston nur mit einem Schlips bekleidet vor der Kamera geräkelt und hinterher erklärt, sie wundere sich selbst, dass sie dabei keine Angst gehabt habe.
Die Schauspielerin und ihre Ex-Beziehung zu Brad Pitt sind ein Dauerbrenner in der Klatschpresse. Fünf Jahre war Aniston mit Pitt verheiratet, der sie für Kollegin Angelina Jolie verließ, mit der er mittlerweile sechs Kinder hat. Um Weihnachten hatten Pitt und Aniston um die Spitzenposition an den US-Kinokassen konkurriert. Die Schauspielerin hängte ihren Ex-Mann jedoch locker ab - Pitt landete mit "Benjamin Button", der seit Ende Januar in den deutschen Kinos läuft, auf Platz zwei.