AC/DCs Groupie-Boykott Kaltes Bier statt blanker Brüste
München - "Wenn uns da irgendwelche jungen Dinger die blanken Brüste entgegenstrecken, dann ist das natürlich nett", sagte AC/DC-Sänger Brian Johnson dem Magazin "Playboy". Allerdings sei das "nichts, was wir noch nie gesehen hätten und was uns schlaflose Nächte bereitet", so der Brite, der seit 1980 Frontman der australischen Hardrockband ist.
Nein, man gehe es auf Tour inzwischen sehr viel gelassener an und verlasse sich auf bleibende Werte: "Wir gönnen uns höchstens mal ein kaltes Bier und ein paar dreckige Witze", so der 61-Jährige.
Kritikern, die behaupten, das neue AC/DC-Album "Black Ice" bringe nichts Neues, bietet der Musiker Paroli. "Warum sollen wir uns in Gefilde wagen, in denen wir uns nicht auskennen?" Die Kritik komme nur von Leuten, die hip sein und ständig neue Bands entdecken wollten. "Ich möchte nicht mit denen im Auto sitzen. Erst recht nicht, wenn die das Radio unter Kontrolle haben", betonte Johnson.
Mit dem Rampenlicht hat die Band, die im März durch Deutschland tourt, trotz langjähriger Bühnenerfahrung laut Johnson immer noch Probleme: "Als Promis sind wir einfach völlig nutzlos. Keine Ahnung, woran das liegt, aber wir geben keine guten Stars ab."