Adele schlägt die Beatles in den Langzeitcharts - DER SPIEGEL
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Adele ist zurück: Atemlose Rekordejagd

Soulpop-Star Adele schlägt die Beatles

Sie ist die Frau für die Rekorde in der Popmusik: Nach dem sensationellen Start ihres neuen Videos nimmt Adele nun die Spitzenposition in den US-Allzeit-Charts ein - noch vor den Beatles.
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Gerade erst sorgte Adele mit dem Video zu ihrer aktuellen Single "Hello" für Superlative: Binnen 48 Stunden wurde es zum Beispiel 50 Millionen Mal bei YouTube geklickt und verdrängte damit den Trailer zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" von der Spitzenposition. Auf allen anderen wichtigen Videoportalen gab es ähnliche Sensationsmeldungen  .

Kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Album "25" nächste Woche kann sich der Soulpop-Megastar nun über eine weitere Rekordmeldung freuen: Nach Mitteilung des New Yorker Musikmagazins "Billboard" war keine Platte seit 1963 so lange und so erfolgreich in der Hitliste der USA wie Adeles vorheriges Album "21". Das Werk war demnach 24 Wochen an der Spitze der Hitparade - fast ein halbes Jahr. In den Top Ten sei es 78 Wochen gewesen und in den Top 200 sei es nach wie vor, selbst mehr als viereinhalb Jahre nach der Veröffentlichung.

Damit führt Adele die "Billboard"-Allzeit-Charts an. Auf Platz zwei, aber deutlich dahinter, kommt die Filmmusik zu dem Klassiker "The Sound of Music" von 1965, der in deutschen Kinos "Meine Lieder - meine Träume" hieß. Platz drei ist Michael Jacksons "Thriller".

Die Beatles kommen mit "Sgt. Pepper" erst auf Platz 54 - wenn auch insgesamt niemand erfolgreicher als die Engländer war. Nicht nur, dass sie noch vier weitere Platten in der "ewigen Top 200" haben. Gleich 19-mal waren sie mit Platten auf dem ersten Platz und 132 Mal standen sie ganz oben - aber eben mit unterschiedlichen Alben.

Wenn Adele so weitermacht, könnte sie die Beatles aber auch noch irgendwann in der Gesamtwertung übertrumpfen. Dass auch das neue Album ein Mega-Erfolg wird, ist schon eine ausgemachte Sache: Es ist noch nicht veröffentlicht, steht aber schon durch die Vorbestellungen bei den Amazon-Verkaufscharts auf Platz zwei.

cbu/dpa