Adoptionen Angelina Jolie im Kinderrausch
Los Angeles - Angelina Jolie und ihr Lebensgefährte Brad Pitt machen gerade Erfahrungen, die jedes junge Elternpaar teilt: Bei vier Kindern im Haus sei es "ein großes Problem", ein paar ungestörte Minuten miteinander zu verbringen, vertraute Jolie dem amerikanischen "Reader's Digest" an.
"Wir hängen schon mal zusammen ab oder unterhalten uns an der Schaukel. Wenn abends alle im Bett sind, gehen wir aus. Aber es ist ein Problem. Besonders, weil Pax ängstlich wird, wenn ich mehr als ein paar Stunden von zu Hause weg bin. Wir versuchen, ihn dann mit Popcorn oder einem Film abzulenken und unsere Tür für ein paar Minuten zuzumachen."
Trotzdem lautet die Devise im Hause Jolie/Pitt: noch mehr Kinder!
Sohn Maddox, 5, wurde in Kambodscha adoptiert. Tochter Zahara, 2, stammt aus Äthiopien. Sohn Pax, 3, aus Vietnam, Tochter Shilo, 11 Monate, ist ein leibliches Kind.
"Yeah, yeah!", antwortet Jolie auf die Frage ob sie mehr Kinder wolle. "Mehr leibliche, mehr adoptierte."
"Solange wir nur Mad und Z hatten, hat zu Hause kein Kind wie Mama und Papa ausgesehen", führt Jolie aus. Dann wurde ihre leibliche Tochter Shiloh geboren. "Uns ist klar geworden, wie wichtig es für die Kinder ist, jemanden in der Familie zu haben, der aussieht wie sie. Maddox ist begeistert, dass sein Bruder aus Asien kommt."
Seit längerem wird spekuliert, ob Jolie, die sich besonders dafür engagiert, den Krieg in Dafur ins Bewusstsein ihrer Landsleute zu rücken, demnächst ein weiteres Kind aus Afrika adoptiert. Dann hätte auch Zahara eine Schwester oder einen Bruder gleicher Hautfarbe.
pad