Schauspieler Baldwin: Immer Ärger für Alec
Baldwin vs. Reporter Ring frei zur nächsten Runde
New York - Hollywood-Star Alec Baldwin soll zwei Promi-Reporter beschimpft und beleidigt haben. Das Boulevardblatt "New York Post" beschuldigt den 54-Jährigen, er habe zu einer Journalistin der Zeitung gesagt, sie solle ersticken. Einen schwarzen Fotografen habe er als Drogendealer und "Coon" beschimpft - ein beleidigendes Wort für Schwarze.
Die beiden Reporter hätten ihn vor seiner Wohnung nach einem Rechtsstreit zwischen Baldwins Frau Hilaria Thomas und einem ihrer Yoga-Schüler fragen wollen. Baldwin nannte die Vorwürfe "ungeheuerlich" und erlogen. "Die Anschuldigungen sind völlig aus der Luft gegriffen", sagte ein Sprecher.
Sowohl Baldwin als auch der Fotograf, ein früherer Polizist, haben Anzeige erstattet. Es habe in der Vergangenheit sicher einige Vorfälle gegeben, sagte Baldwin dem Internetportal gothamist.com. "Aber das ist keiner davon. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie jemanden rassistisch beschimpft." Die "New York Post" wiederum beruft sich auf Tonbandaufnahmen, die sie der Polizei übergeben habe.
Baldwin ist für seine Ausfälle gegenüber Reportern bekannt - genau wie die "Post" wegen ihrer aufdringlichen Berichterstattung. Im vergangenen Jahr war der Schauspieler mit einem Fotografen der ebenfalls nicht zimperlichen "New York Daily News" aneinandergeraten.