Amber Heard: Klage wegen Porno-Double
Zoff um Porno-Double Amber Heard und die falsche Nackte
Ein öffentlicher Rechtsstreit dürfte für Amber Heard inzwischen fast Alltag sein. Viele Monate dauerte der Rosenkrieg, den sich die Schauspielerin im vorigen Jahr mit ihrem Ex Johnny Depp lieferte. Es ging um Schläge in der Ehe und - wie so oft in Promi-Ehen: um Geld.
Seit Anfang des Jahres ist die Scheidung durch. Nun weitet sich ein juristisches Scharmützel aus, das Ende November bereits seinen Anfang nahm: Damals wurde Heard vom Produzenten Christopher Hanley auf zehn Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Sie habe vertragliche Pflichten für ihre Rolle im Film "London Fields" nicht eingehalten.
Nun schlägt Heard zurück. Sie reichte, so berichtet es der "Hollywood Reporter" , eine Gegenklage ein, die pikante Vorwürfe enthält. Im "Producer's Cut", einer noch nicht veröffentlichten Filmversion, sei sie bei einer "explizit pornografischen Sexszene" gedoubelt worden - ohne ihr Wissen und ohne ihr Einverständnis.
Amber Heard: Klage wegen Porno-Double
Der Zuschauer müsse den Eindruck haben, so heißt es demnach im Schreiben des Anwalts, dass Heard die Szene spiele. Dabei habe sie zuvor mit dem inzwischen gefeuerten Regisseur Mathew Cullen vertraglich vereinbart, wie weit sie sich im Film nackt zeige. Die beanstandete Szene gehe über die Abmachungen hinaus.
Heard wirft dem Produzenten auch vor, er wolle Fotos von ihr nutzen, die sie leicht- und unbekleidet zeigen. Die Bilder seien lediglich dafür gedacht gewesen, nach Drehpausen zu wissen, wie das Make-up aussehen müsse, um im Film keine Brüche zu haben.
Regisseur Cullen streitet sich ebenfalls mit dem Produzenten. "London Fields" ist bisher nicht veröffentlicht worden.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, Amber Heard und Johnny Depp hätten sich um das Sorgerecht für gemeinsame Kinder gestritten. Das ist falsch, beide haben keine gemeinsamen Kinder. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.