Amy Schumer parodiert Beyoncé - DER SPIEGEL
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Amy Schumers "Formation"-Parodie Neuer Streich, neuer Ärger

US-Komikerin Amy Schumer parodiert Beyoncés "Formation"-Video - und erntet prompt Protest in den sozialen Netzwerken. Ihre Reaktion? Entwaffnend.
Amy Schumer
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Foto: Jordan Strauss / AP
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Eine Waldlichtung, von Sonnenstrahlen geflutet. Zwei blonde Frauen lassen die Hüften kreisen, bewegen ihre Lippen synchron zur Musik. Der Anblick ist ungewohnt, denn der Song "Formation" ist weltbekannt und stammt eigentlich von Beyoncé.

Hier tanzt jedoch US-Komikerin Amy Schumer gemeinsam mit ihrer Kollegin Wanda Sykes und den Schauspielerinnen Goldie Hawn und Joan Cusack. Der Clip ist eine Parodie von Beyoncés ikonischem Video, indem sie Polizeigewalt und Rassismus in den USA anprangert.

Es zeigt die Sängerin auf dem Dach eines Polizeiautos in der Stadt New Orleans, das Auto versinkt in Flutwasser. Zudem ist ein schwarzes Kind mit Kapuzenpulli vor Polizisten zu sehen, ebenso eine Graffiti-Aufschrift an einer Wand: "Stop Shooting US" ("Hört auf, auf uns zu schießen".

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Viele Internetnutzer finden die Parodie so gar nicht lustig. Auf YouTube hat das Video fast dreimal so viele negative Bewertungen wie positive. Die Autorin und Aktivistin Feminista Jones kritisierte Schumer und rief den Hashtag "#AmySchumerGottaGoParty" ("Amy-Schumer-muss-weg-Party") ins Leben. Im Song ginge es ersichtlich um schwarze Frauen, so die Kritik von Jones.

Inzwischen hat sich auch Schumer geäußert - und zwar ziemlich entwaffnend. Auf Instagram nannte sie ihr Video eine "Hommage" und bedankte sich bei Tidal. Der Streamingdienst hatte das Video veröffentlicht. Zwei der Miteigentümer von Tidal: Beyoncé und ihr Ehemann Jay Z.

asa/AP