Angstzustände: Spears lässt Gerichtstermin platzen - DER SPIEGEL
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Angstzustände Spears lässt Gerichtstermin platzen

Im Sorgerechtsstreit um ihre Kinder findet Britney Spears' juristisches Desaster eine Fortsetzung: Die Sängerin verpasste eine Anhörung vor Gericht - sie sei, heißt es aus ihrem Umfeld, aufgrund von "Angstzuständen" nicht in der Lage gewesen, den Termin wahrzunehmen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Los Angeles - Spears' Ex-Ehemann Kevin Federline, 29, hat das vorläufige Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Söhne Preston, 2, und Jayden, 1. Seine Anwälte wollen erreichen, dass ihm dieses dauerhaft übertragen wird - und haben offenbar leichtes Spiel.

Wie Federlines Anwalt Mark Vincent Kaplan mitteilte, erschien Spears, 26, nicht zu einer gerichtlichen Anhörung, bei der sie unter Eid Aussagen zu ihrem Lebenswandel hätte machen sollen. Das berichtet das Magazin "People" in seiner Onlineausgabe.

Ein Freund der Sängerin schrieb in einer E-Mail an das Magazin, Spears sei "krank, sowohl körperlich als auch aufgrund von Angstzuständen". Vor dem Haus lauerten "Millionen von Reportern": "Es ist einfach zuviel für sie."

Diese Begründung brachte Spears hämische Kommentare von Klatsch-Kolumnisten ein, da bekannt ist, dass Spears das tägliche Bad in der Paparazzi-Menge nicht nur nicht scheut, sondern regelrecht zu suchen scheint.

Federlines Anwalt will laut "People" gerichtliche Konsequenzen wegen Spears' Nichterscheinens durchsetzen.

Spears glänzte in der Vergangenheit nicht nur bei gerichtlich angeordneten Drogenberatungen und Drogentests durch Abwesenheit, sie hatte zudem rechtliche Probleme wegen Fahrens ohne Führerschein, was schließlich zum Entzug des Sorgerechts führte.

pad