Aniston, Bohlen, Gottschalk: Das blonde Problem - DER SPIEGEL
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Aniston, Bohlen, Gottschalk Das blonde Problem

Wer im Rampenlicht steht, den treibt die Frage um, wie er optisch rüberkommt - auch haartechnisch. Während sich Jennifer Aniston ihre Frisur angeblich horrende Summen kosten lässt, geizt Dieter Bohlen bei den Kosten - und findet sich trotzdem schöner als Gottschalk.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - An der Frisur der amerikanischen Schauspielerin Jennifer Aniston ist, so möchte der Laie meinen, eigentlich gar nichts dran.

Mehr oder weniger frei choreographiert fallen die schulterlangen blondierten Strähnen vom Mittelscheitel aus Richtung Schulter, immerhin verschmälern sie der Aktrice optisch ziemlich clever die runde Wangenpartie ihres Gesichts.

Wer nun meint, diese Coiffure schnell und geschickt im Eigenbau nachempfinden zu können, irrt - dies berichtet jedenfalls das britische Boulevardblatt "Daily Mail".

Die Zeitung will errechnet haben, dass Aniston sich ihre Frisur allein vergangene Woche 40.000 Pfund kosten ließ. Der persönliche Stylist der Schauspielerin, Chris McMillan, habe Aniston nämlich auf ihrer Europa-Werbetour für den Kinofilm "Marley and me" begleitet - die Kosten für Flug, Unterbringung im Hotel und nicht zuletzt das Frisieren selbst summierten sich auf den genannten Betrag.

Wesentlich sparsamer geht einer von Deutschlands bekanntesten Blonden, Dieter Bohlen, die Haarfrage an. Der Komponist und "Superstar"-Fernsehkasper, der seine Fans zuletzt mit einer Ponyfrisur überraschte, kündigte in der "Bunten" an, bis zum Sommer keinen Barbier mehr an sein Haupt lassen zu wollen, auch wenn er seinen Haarschnitt derzeit als "suboptimal" empfinde.

Dass er sich optisch seinem Quotenkonkurrenten Thomas Gottschalk annähere, könne er jedoch nicht finden: "Der Unterschied zwischen Thommy und mir ist, dass seine Outfits sch… sind und meine geil. Und frisurentechnisch ist er ja 1980 stehen geblieben."

pad/ddp