Aniston und Jolie Busenfreundinnen 2.0
Los Angeles - Schöner weiblicher Filmstar lebt in neidisch bestaunter Ehe mit anderem Filmstar, dann kommt dritter noch schönerer Filmstar und spannt ihrer Kollegin den Gatten aus. Und Hollywoods Society hat auf Jahre hinaus Stoff für Gespräche bei Tisch.
Neu ist dieses Szenario, das Jennifer Aniston, Brad Pitt und Angelina Jolie ihren respektiven Fangemeinden bescheren, allerdings nicht.
Bereits in den fünfziger Jahren spielte sich ein fast identisches Drama ab, ebenfalls waren große Stars des Filmbusiness involviert: Elizabeth Taylor brannte 1958, nach gemeinsamen Dreharbeiten zu "Butterfield 8", mit ihrem Kollegen Eddie Fisher durch. Der war mit Musical-Star Debbie Reynolds ("Singin' in the rain") verheiratet - was für einen unerhörten Skandal sorgte.
Obwohl Fisher und Taylor nach seiner Scheidung von Reynolds heirateten, war seine Karriere fortan ruiniert - Taylors Filmgagen jedoch schossen in die Stratosphäre.
Die beiden Frauen waren sich jahrzehntelang spinnefeind - schlossen vor ein Paar Jahren jedoch - altersmilde - Freundschaft.
Selbiges prophezeite die 76-jährige Reynolds nun Aniston und Jolie. "Meine Trennung von Eddie Fisher erinnert mich sehr an das, was jetzt bei Jennifer Aniston, Angelina Jolie und Brad Pitt passiert ist", sagte die Schauspielerin, die im April wieder in einer Show in Las Vegas auftreten wird, dem Branchendienst "Contactmusic". "Nur, dass es sich bei uns eine Generation früher abspielte."
Reynolds ermutigte die beiden Frauen, freundschaftliche Beziehungen anzuknüfen: "Elizabeth Taylor und ich sind heute auch befreundet. Denn, mal ehrlich, was kann eine Frau in so einem Fall schon tun? Wenn ein Mann gehen will, dann geht er."