Aus Protest Royal-Kritiker isst Hundefleisch
London - Hat er oder hat er nicht? Der Künstler Mark McGowan war in einer britischen Radisendung zu Gast und verspeiste, wie er selbst sagt, Hackbällchen, die aus Corgi-Fleisch hergestellt worden seien.
McGowen wollte damit gegen das Verhalten des Prinzgemahls Philip protestieren, der während einer Jagd einen Fuchs zu Tode geprügelt haben soll. Das wird von der führenden Tierschutzorganisation des Landes jedoch bestritten. In der königlichen Familie sind Corgis seit Generationen die liebste Hunderasse, die Queen selbst besitzt mehrere.
"Wir Briten lieben Tiere", sagte McGowan nach seinem unappetitlichen Auftritt. "Warum erlauben wir Menschen, besonders solchen, die als Botschafter unser Land vertreten, Tiere mit so wenig Respekt zu behandeln?"
Der Hund sei auf einer Zuchtfarm eines natürlichen Todes gestorben, so McGowan. Das Corgi-Fleisch sei zur besseren Verträglichkeit mit Äpfeln und Zwiebeln gewürzt gewesen. "Ich habe drei Happen gegessen, zwei wieder ausgespukt. Es hat wirklich widerlich geschmeckt." Der Moderator der Sendung, Bob Smith, bezweifelte, dass es sich um Corgi-Fleisch gehandelt habe.
pad/AP