Ausfall mit A-Wort Ärgern Sie Mel Gibson nicht!
Gibson und Grigorieva: Do swidanija!
Hamburg - Das einst so glanzvolle Image Mel Gibsons, 54, ist - wohl für immer - ruiniert, seitdem der Oscar-Preisträger 2006 in den USA betrunken von einer Polizeistreife gestoppt wurde und diese mit antisemitischen Pöbeleien beschimpfte.
Nach mehr als acht Jahren spielt Gibson nun wieder die Hauptrolle in einem Kinofilm, im Thriller "Edge of Darkness", und rührt dafür zurzeit die Werbetrommel.
Nicht jede Frage will sich Gibson auf der Tingeltour jedoch gefallen lassen, berichtet das Magazin "People".
Als Gibson kürzlich einem US-Fernsehjournalisten des Senders WGN-TV in Chicago ein Interview gab, wollte der wissen, wie der Star die Krisen der vergangenen Jahre - Alkoholismus, Karriere-Knick, Scheidung - verkraftet habe. "Ey, ich bin drüber weg, Kumpel", so Gibson missgelaunt, "Sie sind es offenbar nicht."
Als sich der Journalist für das Gespräch bedankte, schlürfte Gibson demonstrativ und hörbar Kaffee aus einem Pappbecher. Dann murmelte er, offenbar in der irrigen Annahme, nicht mehr auf Sendung zu sein, das Wort "Arschloch" vor sich hin.
Den Lapsus versuchte Gibson wenig später aufzuklären: Er habe mit der Beschimpfung keinesfalls den Reporter gemeint, sondern seinen Presseagenten. Der habe hinter der Kamera Grimassen geschnitten, ließ der Star mitteilen.
Als Gibson die PR-Tour für "Edge of Darkness" nun in Frankreich fortsetzte, waren einige Journalisten dort jedoch auf das Schlimmste gefasst. "Haben Sie ein paar französische Schimpfworte vorbereitet?", wurde Gibson in einer TV-Show gefragt.
"Non", antwortete Gibson. "Ich meine: nein. Wenn ich sauer bin, kommt es immer Englisch aus mir raus. Mir brennen schnell die Sicherungen durch. Aber ich arbeite dran."