Take That: Back for Good
Back for Good Robbie Williams und Gary Barlow im Schmusemodus
London - war voll des Lobes. "Dies ist einer der phantastischsten Momente in meiner professionellen Karriere", sagte der Sänger am Sonntagabend in London, als er seinen Bandkollegen auf der Bühne vorstellte. "Meine Frau nennt ihn meinen Freund, ich nenne ihn meinen Captain, ihr nennt ihn Gary Barlow", so Williams, der zum ersten Mal nach seiner Rückkehr zu seiner früheren Band wieder zusammen Barlow auftrat.
Die beiden Popstars spielten bei einem Konzert zur Unterstützung der Armee vor 60.000 Zuhörern live den Song "Shame" ihrer neuen Single, den sie zusammen geschrieben haben. 15 Jahre habe es dafür gebraucht, sagte Williams, der im Juli zu seiner früheren Band zurückgekehrt war und mit ihr heimlich ein Album aufnahm.
Die Jungs von Take That waren in den neunziger Jahren eine der erfolgreichsten Teenie-Bands. Zu ihren größten Hits gehören "Pray" und "Relight my Fire". Williams hatte die höchst erfolgreiche Boyband Take That 1995 verlassen und damit bei Millionen jungen Mädchen Fassungslosigkeit und Trauer ausgelöst. Im Jahr darauf löste sich die Band auf, fünf Jahre später tat sie sich jedoch ohne Williams wieder zusammen.
Dieser startete eine erfolgreiche Solo-Karriere und verkaufte in den vergangenen 15 Jahren 65 Millionen Platten. In letzter Zeit war seine Karriere allerdings ins Stocken geraten. Take That veröffentlichte seit der Neuformierung drei Nummer-Eins-Singles und ging zweimal erfolgreich auf Tour.
Für die anstehende Tour in alter Besetzung herrschen angeblich strenge Regeln: Die britische Tageszeitung "Sun" meldete, die Jungs hätten sich Mark Owen und Robbie Williams zuliebe auf ein komplettes Alkoholverbot bei der Tour geeinigt. Beide hatten in der Vergangenheit wiederholt mit Alkoholsucht zu kämpfen.