Streit um Millionen: Costner vs. Baldwin
Baldwin vs. Costner Streit um die Millionen
New Orleans - Hollywood-Star Kevin Costner muss keine Millionen an seinen Kollegen Stephen Baldwin zahlen. Ein Gericht in New Orleans sprach Costner vom Vorwurf frei, seinen damaligen Geschäftspartner hintergangen und von einem Millionengeschäft ausgeschlossen zu haben.
Stephen Baldwin, der jüngere Bruder von Alec Baldwin, forderte gemeinsam mit einem Kompagnon 17 Millionen Dollar von Costner und dessen Geschäftspartner.
Baldwin wirft Costner vor, ihn aus der Firma gedrängt zu haben, kurz bevor ein lukrativer Abschluss gelang. Das Unternehmen stellt Zentrifugen her, die Öl und Wasser trennen können. Nach dem Unglück an der BP-Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko war die Technik sehr gefragt.
Costners Firma schloss ein 52-Millionen-Dollar-Geschäft mit BP ab - doch kurz vor dem lukrativen Deal waren Baldwin und sein Partner ausgestiegen. Costner habe ihn vorsätzlich getäuscht und zum Verkauf gedrängt, behauptete Baldwin. Costner habe den lukrativen Vertrag mit keinem Wort erwähnt, obwohl er davon gewusst haben müsse. Costner ließ dagegen mitteilen, er habe gar keine Ahnung gehabt, dass Baldwin seine Anteile verkauft habe.
Baldwin, ein strenggläubiger Christ, dankte nach dem Urteil auf Twitter "allen Brüdern und Schwestern im Glauben für ihre Liebe und Unterstützung." Er hatte auch Worte für seinen Kontrahenten: "Ich habe für Kevins Seelenheil gebetet und werde es auch weiter tun."
Costner lächelte nach dem Urteil und schüttelte die Hand seines Anwaltes. Er sei dankbar, dass sein Ruf wiederhergestellt sei. "Mein Name bedeutet mir mehr als Geld, deshalb sind wir keinen Vergleich eingegangen", so Costner.