Beatles Söhne Band - DER SPIEGEL
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Beatles: McCartney und Söhne

Foto: Victoria Will / AP

Beatles-Neuauflage Hast du Söhne!

Die Eltern sind Legenden, die Kinder tun ihr Bestes. Weil das nicht reicht, will Paul McCartneys Musiker-Sohn nun mit anderen Beatles-Sprösslingen den Mythos der Fab Four wiederbeleben. Problem: Nicht alle haben Lust, Papas alte Sachen aufzutragen.
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London - Die Söhne der legendären Beatles wollen an den Erfolg ihrer Väter anknüpfen und denken über eine gemeinsame Band nach. Laut Paul McCartneys Sohn James haben sie darüber gesprochen, das Projekt "The Beatles - The Next Generation" zu nennen. "Man muss abwarten und schauen, was passiert", sagte der 34 Jahre alte James in einem Interview mit dem britischen Sender BBC. John Lennons Sohn Sean und George Harrisons Sohn Dhani könnten sich das Ganze seiner Ansicht nach vorstellen - Ringo Starrs Sohn Zak Starkey allerdings weniger. Dafür könnte Starrs Sohn Jason einspringen, der ebenfalls Schlagzeuger ist.

Das McCartney-Interview erschien - zufälligerweise? - zu einer Zeit, in der James eine Konzerttour startet. Der Auftakt wird am Dienstag im Cavern Club in Liverpool sein - dem Ort, von dem aus sein Vater und die anderen drei Beatles in den sechziger Jahren ihre Weltkarriere starteten. Sein Vater habe ihn bei der Produktion seiner beiden Alben sehr unterstützt, erklärte der Brite. Er habe sich den Cavern Club für den Tourneestart ausgesucht, weil er das Erbe der Beatles lieber "annehmen" als "davor weglaufen" wolle.

Schon von Kindheit an habe er Musiker werden wollen, erklärte McCartney. "Ich habe davon geträumt, besser als die Beatles zu sein. Ich bin nicht sicher, ob ich das schaffe. Wenn überhaupt, dann möchte ich auf derselben Stufe stehen wie die Beatles - aber selbst das ist ziemlich schwierig."

Vergleiche zwischen ihm und seinem Vater machten ihm nichts aus: "Ich finde das toll, es ist eine Ehre. Ich glaube nicht wirklich, dass ich so gut wie die Beatles oder mein Vater bin, aber sie haben mich definitiv beeinflusst." Sein berühmter Name sei eher Segen als Fluch. "Es ist manchmal schwer, auf eigenen Beinen zu stehen, aber der Name hilft einem eher."

jbr/dpa

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