Besuchsverbot: Britney Spears scheitert wieder vor Gericht - DER SPIEGEL
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Besuchsverbot Britney Spears scheitert wieder vor Gericht

Seit fast 50 Tagen hat sie ihre Söhne nicht gesehen, seither strauchelt Britney Spears durchs Leben: Ein Gericht in Los Angeles hat das Besuchsverbot nun verlängert. Die zweifache Mutter darf ihre Kinder weiterhin nicht sehen. Heidi Klum bot der angeschlagenen Pop-Sängerin ihre Hilfe an.
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Los Angeles - Der zuständige Richter Scott Gordon lehnte eine Änderung des geltenden Besuchsverbots ab, wie ein Sprecher in Los Angeles mitteilte. Gordon hatte am 3. Januar aufgrund des schlechten psychischen Zustands der Sängerin das Besuchsverbot verhängt. Spears hat den 17 Monate alten Jayden James und den 29 Monate alten Sean Preston seitdem nicht gesehen.

Der Richter kam zudem dem Antrag von Spears' Anwälten der angesehenen Kanzlei Trope & Trope nach, von dem Fall entbunden zu werden. In der Vergangenheit hatten sich schon mehrere Anwälte und Berater von der Sängerin getrennt. Spears wird nun von der Juristin Stacy Phillips vertreten.

Die nächste Anhörung in dem Fall soll am 10. März stattfinden, berichtet der Internetdienst "tmz.com". Bis zu diesem Termin wird auch der Vater des Popstars, Jamie Spears, die Vormundschaft für die psychisch kranke Sängerin behalten.

Heidi Klum bot der angeschlagenen 26-Jährigen ihre Hilfe an. "Sie kann mich gerne anrufen und bei uns im Haus ein paar Monate unterkommen. Dann werde ich sie schon zurechtbiegen", sagte Klum in der Talk-Show "Beckmann". Spears sei bereits seit längerem gut mit dem deutschen Top-Model bekannt.

Spears streitet mit ihrem Ex-Mann Kevin Federline um das Sorgerecht für die gemeinsamen Söhne. Im Oktober ging das Sorgerecht an Federline, weil die Sängerin sich nicht an gerichtliche Auflagen für Drogentests gehalten hatte.

Der Popstar war Ende Januar in die geschlossene Abteilung des UCLA Medical Centers in Los Angeles eingewiesen und nach knapp einwöchiger Behandlung wieder entlassen worden. Seither sorgt sie für traurige Schlagzeilen: So soll sie kürzlich mit einem 200-Dollar-Pulli aus einer Boutique in Los Angeles marschiert sein - ohne zu bezahlen.

jjc/AFP/dpa

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