Beyoncés Größenwahn: "Ich will eine Ikone sein" - DER SPIEGEL
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Beyoncés Größenwahn "Ich will eine Ikone sein"

Bescheidenheit ist eine Zier, aber Beyoncé Knowles kommt auch ohne aus. Die Sängerin und Schauspielerin will nicht mehr nur Popstar sein - sie strebt nach Höherem. Dass sie dafür Opfer bringen muss, schmerzt allerdings.
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Los Angeles - Sie ist so eine Art "Ms. Perfect": Im zarten Alter von nur 26 Jahren hat Beyoncé Knowles bereits eine erstaunliche Pop-Karriere hingelegt - absolut skandalfrei -, ihre erste Hauptrolle im Film-Musical "Dreamgirls" verschaffte ihr Respekt als Schauspielerin - jetzt will sie mehr.

"Für einen Popstar gibt es ein Verfallsdatum", sagte sie im Interview mit der britischen Frauenzeitschrift "Marie Claire". "Aber nicht für eine Ikone, eine Legende. Ich will nicht ewig das "heiße junge Ding", ich will eine Ikone sein!"

Doch das Streben nach Ruhm, der nie vergeht, hat seinen Preis: "Ich muss verdammt hart arbeiten, was ja auch okay ist, weil ich meinen Job liebe, aber man muss sehr viele Opfer bringen. Allein ein romantisches Abendessen zu genießen, ohne dass sich jemand ranschleicht und das ganze filmt…"

Die 26-Järhige, die seit April mit dem Rapper und Produzenten Jay-Z verheiratet ist, sieht sich als Wegbereiterin schwarzer Schauspielerinnen in Hollywood: "Ich glaube, ich werde für viele von ihnen ein paar Türen aufstoßen können, so, wie Halle Berry und Diana Ross das für mich getan haben."

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