Boris Becker dementiert Berichte über Pleite - DER SPIEGEL
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Bankrotterklärung durch Gericht Boris Becker dementiert Berichte über Pleite

Ein Gericht hat Boris Becker für zahlungsunfähig erklärt. Die Tennislegende weist dies allerdings zurück. Sein Anwalt will gegen die Verfügung vorgehen.
Boris Becker
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Foto: Ralf Juergens/ Getty Images
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Boris Becker hat über seinen deutschen Anwalt Medienberichte dementiert, wonach er pleite sei. Ein Gericht in London hatte den früheren Tennisprofi für zahlungsunfähig erklärt, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete.

Sein Rechtsanwalt Christian Schertz erklärte am Abend: "Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte." Der sechsmalige Grand-Slam-Gewinner sei "überrascht und enttäuscht, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Großbritannien entschieden hatte, Klage gegen ihn einzureichen".

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Die Nachrichtenagentur PA schrieb, die zuständige Justizbeamtin sei "mit Bedauern" zu dem Schluss gekommen, dass es an glaubwürdigen Nachweisen dafür fehle, dass Becker seine "erheblichen" Schulden bald zurückzahlen könne. Einen weiteren Aufschub um 28 Tage lehnte sie demnach ab.

Die Kanzlei Schertz Bergmann Rechtsanwälte kündigte an, Becker werde beantragen, die Verfügung umgehend aufzuheben. "Medienmeldungen, wonach unser Mandant 'pleite' sei, entsprechen damit nicht der Wahrheit."

asc/dpa

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