Boris und die Dirndl-Damen: Beckers Beste - DER SPIEGEL
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Boris und die Dirndl-Damen Beckers Beste

Einer der Gründe, weshalb sich das Oktoberfest großer Beliebtheit erfreut, dürfte der Kleidung seiner weiblichen Besucherinnen geschuldet sein. Wie vorhersehbar die Reaktion manchen Mannes ist, zeigt "Wiesn"-Ausflügler Boris Becker. Er geriet zwischen die Dirndl-Fronten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Boris Becker machte eine unfreiwillig komische Figur, als er sich der doppelten Dirndl-Offensive seiner Begleiterin Sharley Kerssenberg und der Partygängerin Estefania Küster aussetzte.

Beide Damen hatten die modellierenden Vorzüge der Landestracht optimierend zu nutzen gewusst, zudem geriet Boris Beckers Kopf beim Posieren für die Fotografen genau zwischen die Ausschnitte - was dem solcherart Bedrängten eine gesunde Gesichtsfarbe bescherte, die allerdings auf unvorteilhafte Weise mit seinem rotblonden Haarschopf kontrastierte.

Lustig fanden es die Umstehenden allemal, wie geradezu verlegen Weltstar Becker plötzlich schien - das ewig Weibliche zog ihn dann zwar nicht hinan, aber wenigstens seine Blicke in Richtung Dirndl-Auschnitt.

Das alpenländische Kleidungsstück kam ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch diesseits der Berge in Mode. Das Oberteil ist figurbetont, zumeist breit ausgeschnitten, der weite Rock aus schwerem Stoff mit einer Schürze versehen.

Besondere Beachtung gilt der Schleife, mit der die Schürze gebunden ist: Sitzt der Knoten auf der rechten Seite, signalisiert dies dem Betrachter, dass die Trägerin vergeben, eine Schleife auf der linken Seite, dass sie noch zu haben ist.

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