Brautmoden: Die Frau als Baiser
Brautmoden Der Ramsch-Effekt der Chelsea Clinton
New York - Vera Wang dürfte sich - wieder einmal - gratulieren: Die Designerin, spezialisiert auf Hochzeitsroben, konnte Amerikas derzeit berühmteste Braut Chelsea Clinton davon überzeugen, in einem von ihr geschneiderten Entwurf vor den Altar zu treten.
Seit dem vergangene Wochenende ist dieses Brautkleid in den USA das Objekt der Begierde - und das ruft nun den geschäftstüchtigen Allen Schwartz auf den Plan.
Laut US-Blog Daily Beast will der Designer unter seinem Label A.B.S. demnächst eine Kopie des Kleides von der Stange anbieten. Für rund hundert Dollar - und damit rund 19.900 Dollar billiger als das Original.
Auch die Abendrobe der Brautmutter, im Original vom Designer Oscar de la Renta, gibt es demzufolge bald in einer billigeren Version für jedermann.
"Ich fand, dass Chelsea ganz wunderbar aussah und die ganze Stimmung bei der Hochzeit toll war. Kleider mit Gürtel sind zurzeit der Trend, und Chelsea hat das perfekt gezeigt", so begründete Schwartz seine Pläne. Auch das Imitations-Kleid soll aus Organza sein und einen mit Strasssteinen verzierten Gürtel haben.
Ab November sollen die imitierten Kleider dann zu kaufen sein. Vera Wang und Oscar de la Renta geben zu den Imitaten keinen Kommentar ab.
Keine Schule machen dürfte hingegen das Kleid, in dem Hillary Clinton zum Empfang am Vorabend der Hochzeit ihrer Tochter erschien: In dem ein grün-gemusterten wallendes Gewand mit V-Ausschnitt sah sie laut Styleite-Blog aus "wie eine grüne Fledermaus".