Britney Spears "Auf einmal hat das Baby ein Baby"
New York - Im romantischen weißen Sommerkleid posiert Spears derzeit mit ihren beiden Söhnen Sean Preston und Jayden James auf dem Cover der US-Zeitschrift "OK". In ihrem ersten längeren Interview seit zwei Jahren erzählt die Sängerin, dass sie ihrem Nachwuchs eine "normale Kindheit" wünsche und hoffe, sie würden in Zukunft "wie große Brüder" für ihre Nichte Maddie sein.
Spears' 17-jährige Schwester Jamie Lynn hatte am 19. Juni ein Mädchen auf die Welt gebracht. Der lllustrierten "OK!" sagte die Sängerin jetzt, der Besuch in der Geburtsklinik sei etwas Besonderes und Merkwürdiges zugleich gewesen: "Sie war doch immer das Baby, und auf einmal hat das Baby ein Baby. Das war umwerfend, ich war ein bisschen schockiert."
Insbesondere mit ihrer Mutter Lynne scheint die Sängerin derzeit wieder besser zurechtzukommen. Auch beruflich soll es bergauf gehen: Spears' sechstes Album wird in etwa neun Monaten erscheinen. Sie habe dafür mehr geschrieben, als für jedes andere Studioalbum zuvor, sagte Spears dem Magazin. Es sei ihr "bestes Werk".
In den vergangenen Wochen verlief auch Spears' Dauerstreit um das Sorgerecht für ihre Kinder Sean Preston und Jayden James in ruhigeren Bahnen. Sie einigte sich mit ihrem Ex-Mann Kevin Federline und erhielt zusätzliche Besuchszeiten. Zähneknirschend fügte sie sich Anfang des Monats der Entscheidung des Obersten Gerichts von Los Angeles, weiterhin unter der Vormundschaft ihres Vaters James stehen zu müssen.
"Gott kann etwas Schlimmes in etwas Gutes wandeln", sagte der Vater jetzt dem "OK!"-Magazin. "Wenn all das nicht geschehen wäre, hätte ich nicht zu meiner Tochter zurückfinden und diese Beziehung mit den beiden Jungs haben können."
Die Popsängerin war in den vergangenen anderthalb Jahren mit Drogenexzessen und persönlichen Problemen in die Schlagzeilen geraten. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Sohnes scheiterte die Ehe mit Kevin Federline, die Sängerin wurde daraufhin binnen weniger Wochen mehrfach wegen psychischer Probleme in eine Klinik eingewiesen.
ala/AP/dpa