Bündchen-Hochzeit Schüsse auf Paparazzi
New York - Zwischenfall bei der Hochzeit von Supermodel Gisele Bündchen, 28, mit US-Football-Star Tom Brady, 31: Sicherheitskräfte des Paares sollen Medienberichten zufolge auf zwei Fotografen geschossen haben, die heimlich Bilder von der Feier machen wollten.
Wie die "New York Post" am Montag berichtete, wurden die Mitarbeiter der US-Fotoagentur INF auf dem Nachbargrundstück von Bündchens Haus in Costa Rica entdeckt, noch ehe sie ein Bild geschossen hatten. Nach einem heftigen Wortgefecht mit dem Trauzeugen flohen die Paparazzi mit ihrem in der Nähe geparkten Auto.
Ein Sicherheitsmann habe seine Pistole gezogen und von hinten auf den Wagen gefeuert, berichtete der Fotograf Rolando Aviles. "Die Kugel ging genau zwischen uns beiden durch. Ein Stückchen mehr rechts oder links - und sie hätte einen von uns getötet."
Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtet ebenfalls, dass auf ihn geschossen worden sei. Er habe in seinem Auto gesessen, als die Sicherheitsleute einen Schuss auf ihn abgaben, so Uri Cortez. Die Kugel sei durch die Heckscheibe gedrungen, durchs Auto geschlagen und an der Windschutzscheibe abgeprallt - sie habe ihn nur um Zentimeter verfehlt, so Cortez.
Bündchen und Brady hatten nach ihrer zivilrechtlichen Trauung im Februar ihre Ehe am Samstag mit einer privaten Zeremonie besiegelt.
An der Feier in Costa Rica nahmen etwa 25 Familienmitglieder und Freunde teil, darunter auch Bradys 18 Monate alter Sohn Jack aus der Beziehung mit der Schauspielerin Bridget Moynahan.
Aus deren Umfeld war Bündchen zuvor scharf kritisiert worden. Ein Freund der Schauspielerin sagte dem US-Magazin "People", Moynahan habe immer sehr darauf geachtet, den Jungen von Paparazzi fernzuhalten. "Man kann an einer Hand abzählen, wie oft Bridget innerhalb von zwei Jahren mit dem Kind fotografiert wurde. Man braucht allerdings zwei Hände, um aufzuzählen, wie oft Gisele innerhalb des letzten Monats mit dem Kind fotografiert wurde."
Es sei respektlos, dass der Junge nun "den Paparazzi vorgeführt würde", da Moynahan dies zuvor demonstrativ vermieden habe.