Chelsea Clinton kämpft für ihre Mutter - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Fotostrecke

Chelsea Clinton: Das einzige Kind

Foto: Brendan McDermid/ REUTERS

Angriff von TV-Moderatorin Chelsea Clinton kämpft für ihre Mutter

Eine US-Moderatorin behauptet in einer TV-Runde, Hillary Clinton würde sogar Tochter Chelsea verkaufen, um Präsidentin zu werden. Prompt meldet sich die Tochter bei Twitter.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hillary Clinton ist verletzende Kommentare gewohnt. Der Wahlkampf gegen US-Präsident Donald Trump, den die Demokratin im vorigen Jahr verlor, war geprägt von Attacken unter der Gürtellinie. Trump höchstpersönlich teilte kräftig aus. In einer TV-Debatte etwa nannte er Clinton eine "nasty woman" - eine "ekelhafte Frau".

Jüngst nahm sich eine Moderatorin des Trump-nahen Senders Fox News Clinton vor. Lisa Boothe behauptete in einer Diskussionsrunde, Clinton sei die "gefühlloseste Frau auf dem Planeten". Und Boothe verstieg sich zu einer wüsten Spekulation: Hillary Clinton "würde buchstäblich ihre Tochter verkaufen, ihr einziges Kind, um Präsidentin zu werden".

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Gemeint war damit Chelsea, die einzige Tochter von Bill und Hillary. Die 37-Jährige ist inzwischen verheiratet, selbst Mutter zweier Kinder. Und wollte diese Attacke nicht unkommentiert lassen.

Bei Twitter schrieb sie als direkte Antwort auf die Behauptung, ihre Mutter würde sie der Karriere opfern: "Nein, das würde sie nicht. Ich habe nie daran gezweifelt und wusste immer, dass ich für sie der wichtigste Teil in ihrem Leben bin. Heute, da ich selbst Mutter bin, bin ich ihr noch dankbarer."

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Und Hillary Clinton? Kommentierte die Debatte nicht. Offenbar hat sie als Politikerin ein dickes Fell - Selbstironie inklusive. Vor wenigen Tagen teilte sie bei Twitter ein Foto von sich, mit einem T-Shirt in der Hand. Darauf die Worte: Nasty Woman.

sms