Chris Brown: Ausgeknipst
Chris Brown Keine Lust auf Cheese
Miami - Es war mal eine Zeit, da war fotografieren noch ein unschuldiger Akt. Fans knipsten ihre Stars, "Klack" machte es, danach das Knarzen, wenn der Film aufgezogen wurde, und wieder "Klack". Die entwickelten Fotos wurden später ins Album geklebt, der große Moment für die Ewigkeit aufbewahrt.
Der Empfängerkreis war überschaubar, das ist heute bekanntlich anders, da der Klick das Klack abgelöst hat: Fotos werden ins soziale Netz gestellt und manchem Star schmeckt das überhaupt nicht.
Ein Schreiber der "Financial Times Deutschland" fand vor einigen Jahren das Wort Massenbelichtungswaffen, es ging dabei um den Einsatz von Fotos zur Begründung von militärischen Angriffen, doch der Begriff würde sicher auch Chris Brown gefallen.
Der Sänger soll in Miami recht resolut reagiert haben, als eine Frau eine Massenbelichtungswaffe auf ihn richtete. Die 24-Jährige sagte gegenüber der Polizei aus, Brown habe ihr das iPhone weggenommen, als sie damit vor einem Nachtclub in Miami, South Beach, ein Foto von ihm machte. Sie hatte Brown erspäht, wie er in seinen schwarzen Bentley stieg und drückte ab, als er im Auto saß.
"Du wirst das auf keine Web-Seite stellen", soll Brown laut Aussageprotokoll gesagt haben.
Browns Anwälte und seine Sprecherin wollten zunächst nicht Stellung nehmen. Für ihn könnte eine Verurteilung unangenehme Folgen haben: Der Sänger war 2009 zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er seine damalige Freundin Rihanna geschlagen hatte.
Inzwischen geht es bei den beiden wieder entspannter zu: In Browns neuer Version des Hits "Turn Up the Music" ist die Stimme von Rihanna zu hören. Und die Macher der Castingshow "American Idol" verhandeln nach einem Bericht von E!Online derzeit mit den zwei Stars mit dem Ziel, die beiden gemeinsam auf der Bühne singen zu lassen.