Cyrus mies gemobbt "Mach Miley fertig"
London - "Das waren große, zähe Mädchen, und ich war dürr und klein. Sie waren durchaus in der Lage, mir weh zu tun", zitiert die britische "Sun" aus dem jetzt veröffentlichten Buch "Miles to go". Mit Schrecken erinnert sich Cyrus darin an die trüben Tage in der Heritage Middle School im US-Bundesstaat Tennessee.
Dabei legt der "Hannah Montana"-Star offenbar Wert auf eine fesselnde Darstellung der Übergriffe. "Drei Mädchen bauten sich vor mir auf. Mein Magen drehte sich um. Ich drückte mein Käsesandwich, als wäre es die Hand meines besten Freundes."
Einmal hätten sie Mitschüler sogar im Bad eingesperrt und dazu aufgerufen, gegen den "Anti Miley Club" zu kämpfen, so die Jung-Mimin. "Das war der Moment, in dem die Operation 'Bring Miley schlecht drauf' zur Operation 'Mach Miley fertig' eskalierte."
Während ihrer ganzen Schulzeit habe sie keine Freunde gehabt. Das wird sich geändert haben. Inzwischen ist Cyrus ein heiß begehrter Hollywood-Star. Mit ihrer Autobiografie habe sie ihren Fans zeigen wollen, dass sie "ein realer Mensch sei, wie sie auch". Jeder gehe durch harte Zeiten und Herzschmerz hindurch, so die 16-Jährige altersweise: "Die meiste Zeit sehen sie mich lachen - aber das ist nicht alles."
Cyrus wurde als Tochter des Country-Sängers Billy Ray Cyrus in einem Vorort von Nashville geboren. Sie wuchs auf einer Farm auf. Im alter von elf Jahren fiel sie das erste Mal in Tim Burtons Film "Big Fish" auf. Mit dem Erfolg in der Serie "Hannah Montana" startete sie auch ihre musikalische Karriere. Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie ihr erstes eigenes Album Breakout, das in den USA auf Platz eins kletterte.